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FF Beowolf OT

5 Schnitte als Paket oder einzeln

Schriftenhaus:  FontFont - FSI FontShop International
Entwerfer:  Erik van Blokland, Just van Rossum

Paket oder Einzelschnitte kaufen


€ 155,00

ab € 49,00









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FF Beowolf OT

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FF BeowulfWeitere Informationen
Vor 20 Jahren programmierten Erik van Blokland und Just van Rossum in Berlin die legendäre Schriftfamilie FF Beowolf, bestehend aus 3 Schnitten. Der »springende Punkt« von Beowolf basierte auf einem PostScript-Type-3-Algorithmus. Die Programmiersprache stellte nämlich eine Zufallsfunktion bereit, mit deren Hilfe es möglich wurde, die Bézier-Stützpunkte der Buchstaben in definierbaren quadratischen »Gummizellen« beliebig driften zu lassen – je größer die Zelle, umso dramatischer der Zufallseffekt in den Lettern. Auf diese Art entstanden drei Beowolf-Fonts mit zunehmenden Random-Graden: Beowolf R21, R22 und R23.



Schon die Nummerierung – angelehnt an die Univers-Nomenklatur von Linotype – lässt ahnen: Beowolf war großer Zauber und ein Riesenspaß, die »reine Magie« (HD Schellnack). Das beweist auch die oben reproduzierte Anzeige aus dem Jahr 1990, die anlässlich der TYPO 90 im Emigre-Magazin erschien. Sie zitiert auf blasphemische Art eine Auftaktseite des berühmten Manuale Tipografico von Giambattista Bodoni, erschienen 1818. Just und Erik griffen das bis heute im Corporate Design von FontShop fest verankerte Prinzip des vertikal geteilten Formprinzips auf, und gestalteten die Bodoni-Seite links klassisch (aber negativ), rechts randomisiert. Großes typografisches Kino.



Was 1989 noch niemand ahnte: Beowolf wurde die Initialzündung für die größte Bibliothek zeitgenössischer Schriften, der FontFont-Library, gegründet 1990. Und weil sich diese Bibliothek ihrem Erbe verpflichtet fühlt, erfreut sich FF Beowolf bester Gesundheit. Die Familie wurde vor 2 Jahren ins zukunftsträchtige OpenType-Format transferiert, von ihren Original-Schöpfern, mit gleicher Raffinesse und unerreichtem Charme.