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FF Maiola OT

4 Schnitte als Paket oder einzeln

Schriftenhaus:  FontFont - FSI FontShop International
Entwerfer:  Veronika Burian

Paket oder Einzelschnitte kaufen


€ 235,00

ab € 59,00








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FF Maiola OT

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FF MaiolaWeitere Informationen

Eine zeitgemäße Schrift, die ihre historischen Wurzeln nicht verleugnet: FF Maiola. Sie ist für moderne Druckverfahren auf besserem Papier gedacht, zum Beispiel Magazine, Kataloge und Bücher. Maiolas Stärke liegt im Mengensatz, gleichwohl überzeugt sie in Headlines durch ausgeklügelte Formen und einen anspruchsvollen Charakter.
Maiolas Bezug zu historischen Vorbildern beweisen typische Eigenschaften humanistischen Antiquas: geneigte Achsen, schräger Querstrich beim e, dezenter Kontrast, dynamische Serifen. Ihre Entwerferin Veronika Burian ist der Auffassung, dass diese Eigenschaften einen entscheidenden Einfluss auf den Lesekomfort haben, »den man nicht übergehen darf«.



Die leichten Unregelmäßigkeiten der Buchstabenformen, wie sie sich auf der gedruckten Seite darstellen, sind ebenfalls eine Reminiszenz an historische Leitbilder. Burian gefiel das und sie wollte es erhalten. Die Striche und die Serifen beispielsweise variieren ganz leicht in Stärke und Krümmung. Die Fuß-Serifen sind asymmetrisch in der Breite und im Bogen. Damals waren sie das Ergebnis technischer Einschränkungen, mit den Schriftschneider und Drucker leben mussten. »Ich bin davon überzeugt, dass diese Zufälligkeiten den Drucksachen Charme und Leben gaben« urteilt die Entwerferin.
Trotz dieser Bekenntnis zur Tradition strebt Maiola keine Rückkehr zu den Defiziten alter Techniken an. Ganz im Gegenteil. Sie wurde mit den neusten OpenType-Tools digitalisiert und verfeinert. Bereits zur Premiere 2005 unterstützt die Familie den gesamten europäischen Sprachraum, einschließlich den baltischen Sprachen, dem Griechischen und den Sprachen mit kyrillischen Schriften.



Veronika Burian vollendete Maiola 2003 im Rahmen ihres Schrift-Design-Studiums an der University of Reading ; ihre Lehrer waren Gerry Leonidas und Gerard Unger. Ursprünglich studierte Burian Industrie-Design an der Universität für Angewandte Kunst in München. Bevor sie ihr Interesse für Schrift entdeckte, arbeitete sie einige Jahre als Produkt- und Grafik-Designerin in Wien und Mailand.
Dann fielen ihr eines Tages die Arbeiten von Vojtech Preissig (1873–1944) und Oldrich Menhart (1897–1960) in die Hände. Die Lebendigkeit und die Ausdruckskraft in den Werken der beiden tschechischen Typografen faszinierte sie. Sie schufen selbst Schriftformen, die aus dem Schreiben erwuchsen. Ihre Werkzeuge, ein Messer im Fall von Preissig, spiegeln sich ganz deutlich in den Ergebnissen wider. Trotz hybrider Formen im Entwurf erzeugten die Schriften im Druck ein gleichmäßiges, angenehmes Schriftbild.
Viele Erkenntnisse aus diesem Studium flossen in Maiola ein. Doch war es keineswegs Burians Absicht, in die Fußstapfen ihrer Vorbilder zu treten. Sie entwarf ihre eigenen Modelle und interpretierte das Gelernte neu, mit dem Ziel, die Benutzbarkeit von Maiola zu maximieren. »Besonders erfreut war ich über die Verwurzelung meiner Ideen in der tschechischen Tradition« resümiert die Entwerferin.




FF Maiola Schriftmuster
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