Willkommen 2012: die kostenlose Erler Dingbats

Hausputz unter den Betriebssystem-Fonts … Nachdem in der vergangenen Woche die millionenfach verbreiteten Verdana und Georgia eine Aktualisierung erfahren haben, gibt es heute gute Nachrichten auf dem Gebiet der Symbol-Fonts: FSI FontShop International leistet einen Beitrag zur Aktualisierung der Bildersprache und stellt ab heute den TrueType-Font Erler Dingbats kostenlos allen Computerschreibern zur Verfügung.

Erler Dingbats ist eine zeitgemäße Symbol-Sammlung, auf die Texter und Social-Media-Tipper seit Jahren gewartet haben, mit moderner Ästhetik und einer gemeinsamen Formensprache. Auch technisch ist der Font auf dem neusten Stand, denn er folgt dem Unicode-Standard-Block Dingbats (Positionen U+2700 bis U+27BF), der »symbolhafte und dekorative Glyphen in Anlehnung an die Gestaltungen von Hermann Zapfs Schrift ITC Zapf Dingbats« definiert (Quelle: Wikipedia). Erler Dingbats kam bereits für das Buch Decodeunicode – Die Schriftzeichen der Welt zum Einsatz (Bergerhausen/Poarangen, Seite 444 und 445), weil es der erste Dingbats-Font ist, der die Unicode-Anforderungen zu 100 % erfüllt. Und um diesen Standard weiter zu stärken, hat sich FSI dazu entschlossen, Erler Dingbats kostenlos für alle Nutzungsarten (privat, kommerziell, Betriebssysteme) frei zu geben.

Genau 191 Symbole bilden den Zeichenvorrat von Erler Dingbats. Die meisten davon sind wertvolle Bausteine für die schnelle visuelle Kommunikation, zum Beispiel Pfeile, Checkboxen, Kreuze und Häkchen, symbolische Satzzeichen, Schreibgeräte sowie drei Ziffernsätze auf runden Flächen. Im Gegensatz zu vielen anderen Dingbats-Sammlungen folgen die Erler Dingbats einem gemeinsamen grafischen Stil und sind zeitgemäß gestaltet. Kein Wunder, denn Erler Dingbats wurde aus dem 800 Zeichen umfassenden FF-Dingbats-2.0-Vorrat entwickelt (erschienen 2009), wobei allerdings über 80 Zeichen neu entworfen und alle bereits vorliegenden grafisch überarbeitet werden mussten.

Die Benutzung von Symbolen in der Kommunikation hat in den letzten Jahren wieder zugenommen, seitdem Browser, Smart-Phones, Social-Media-Apps und Messenger-Programme (z. B. iMessage für iOS) den Unicode-Standard unterstützen. »Seit langem ärgern wir uns beim Twittern und Facebooken darüber, dass die angebotenen Symbole entweder zu filigran sind, oder zu klein, oder einfach nur altmodisch.« sagen die Entwerfer der neuen Dingbats, Johannes Erler und Henning Skibbe gegenüber Fontblog. »Also haben wir uns  einen eigenen Symbol-Zeichensatz gebaut, den wir seit längerem benutzen. Und weil uns schon mehrere Freunde gefragt haben, ob sie den Font haben können, haben wir gemeinsam mit den Font-Technikern von FontFont die Erler Dingbats gebaut, um sie ganz schnell ganz weit zu verbreiten.« Dies geht am besten, indem man sie verschenkt, so dass bald Millionen Anwender weltweit in den Genuss zeitgemäßer Symbole kommen.

Mehr Informationen, eine Broschüre zum Downloaden und den TrueType-Font Erler Dingbats auf www.dingbatsfont.com

Fragen und Antworten

Frage: Was bedeutet der Name »Erler Dingbats«?
Antwort: Die erste Hälfte des Namens ist ein Tribut an den Entwerfer, Johannes Erler. Dingbats ist eine seit Jahrzehnten geläufige englische Onomatopoesie (Lautmalerei), wobei dingbat = printer’s ornament, den Zierrat des Druckers umschreibt.

F: Warum heißt die Schrift nicht FF Erler Dingbats, es ist doch ein FontFont.
A: Sie stammt zwar aus dem FontFont-Stall, verzichtet aber die Markenbezeichnung, weil sie – als free font – den Unicode-Gedanken und die Unicode-Qualität fördern soll.

F: Hat Johannes Erler die neue Dingbats alleine entworfen?
A: Nein, sie entstand mit seinem Partner Henning Skibbe, wobei Johannes Erler die künstlerische Leitung hatte. Erler gründete 1993 das Hamburger Designbüro Factor Design, das er im letzten Jahr verließ, um neue Herausforderungen anzunehmen. Sein Hauptinteresse gilt dem Corporate und dem Editorial Design. Am 1. Januar 2012 wird er Art-Director des Wochenmagazins stern. Henning Skibbe studierte von 2002 bis 2007 an der FH Potsdam, wo er die Typedesign-Kurse von Luc(as) de Groot besuchte. Seine Schrift Haptic gewann 2009 ein Certificate of Excellence in Type Design beim Type-Directors-Club-Wettbewerb.

F: Was genau definiert der Unicode-Block Dingbats?
A: Der Unicode-Block Dingbats (2700–27BF) enthält eine Sammlung symbolhafter und dekorativer Glyphen in Anlehnung an die Gestaltungen von Hermann Zapfs Schrift ITC Zapf Dingbats, die einen industriellen Standard darstellt. Er besteht hauptsächlich aus Pfeilen, ornamentaler Interpunktion und Klammern, eingekreisten Ziffern, Kreuzen, Sternen sowie vermischten Zeichen und Symbolen aller möglichen Themen.

F: Was unterscheidet Erler Dingbats von anderen OS-Dingbats-Fonts?
A: Abgesehen von ihrer 100-%-Unicode-Kompatibilität ist Erler Dingbats vollständig, zeitgemäß entworfen und die enthaltenen Glyphen folgen einer gemeinsamen grafischen Sprache (Strichstärke, Grauwert, Rundungen, Detailtreue, Zeichenbreite, usw.).

F: Kann ich in auf meinem Rechner die Standard Dingbats gegen Erler Dingbats austauschen?
A: Im Prinzip ja, das heißt aber nicht, dass Ihr Betriebssystem Erler Dingbats als Standard akzeptiert. Die OS-Fonts (Mac und Windows) sind von Seiten des Betriebssystems meist »fix verdrahtet«. Das heißt zum Beispiel: Wenn Sie die schreibende Hand aus Erler Dingbats tippen, bei deinstallierter Standard-Dingbats, kommt möglicherweise das passende Unicode-Zeichen U+270D für Writing Hand aus einem vordefinierten OS-Ersatz-Font, zum Beispiel der Arial Unicode, wo es ebenfalls enthalten ist.

F: Wenn Erler Dingbats ein Free Font ist, kann ich sie dann weiter geben oder in einer Free-Font-Kollektion selbst zum Download anbieten.
A: Nein. Bitte verweisen Sie auf die offizielle Download-Quelle www.dingbatsfont.com. Im Falle eines Updates oder eines Rückrufs sollen neue Daten sofort und unter der bekannten Adresse bereit stehen.

F: Warum enthält Erler Dingbats keine zeitgemäßen Symbole wie Handy, WiFi oder Digitalkamera?
A: Da sich Erler Dingbats 100 % am Unicode-Standard orientiert, ist für ergänzende Zeichen kein Spielraum.

F: Welche Zeichen sind in Erler Dingbats enthalten, die in Zapf Dingbats fehlen?
A: Es sind die in den obigen Abbildungen hellgrün dargestellten Zeichen, unter anderem die Glyphen Faust, flache Hand, Funkeln, weißes Ausrufe- und Fragezeichen, einzelne Schleife, doppelte Schleife. Eine detaillierte Übersicht liefert das rechts abgebildete Schriftmuster Erler_vs_Standard.pdf.

F: Warum sieht das Malteserkreuz in Erler Dingbats anders aus als in Zapf Dingbats?
A: Statt des nach Unicode auf der Position U+2720 vorgeschriebenen Malteserkreuzes enthält Zapf Dingbats ein Tatzenkreuz oder Eisernes Kreuz. Erler Dingbats folgt an dieser Stelle der Unicode-Vorgabe.

F: Ich möchte Erler Dingbats auf meinem iPhone benutzen … geht das?
A: Das Betriebssystem iOS bietet zur Zeit 59 Schriftfamilien, das Löschen oder die Installation zusätzlicher Schriften ist – ohne Jailbreak – nicht möglich. Wir haben das bei Apple für die Betreuung der OS-Schriften verantwortliche Team über das Erscheinen von Erler Dingbats in Kenntnis gesetzt, was mit Interesse aufgenommen wurde.

F: Werden die mit OS X Lion eingeführten farbigen Emoji-Symbole bald die Dingbats-Fonts ablösen?
A: Tatsächlich sind die Emoji-Zeichen gemäß Unicode chiffriert und genießen im iOS Vorrang, so dass zum Beispiel ein Tweet mit einem einfarbigem Dingbats-Herz beim Empfänger mit bunten Emoji-Symbol dargestellt wird. Da es im Standard-Dingbats-Font das Herz zweimal gibt – entgegen der Unicode-Vorgabe als Herz und als Spielkartenwert – wundern sich immer mehr iPhone-Twitterer, das ihr Liebe zu etwas mit einer Herz-Spielkarte entstellt wird.


42 Kommentare

  1. René

    Wirkt wirklich sehr schön!
    Mir fällt nur gerade auf das ich wirklich mehr als selten Dingbats Fonts verwende…

  2. arti

    Gefällt mir!
    Ich bin mir nur nicht sicher, ob ein Kassetten-Symbol zeitgemäßer als ein Tonband-Symbol ist.

  3. Ralf H.

    Wie sieht es mit dem Einsatz als Webfont aus? Bietet sich durch die Unicode-Abdeckung ja an. Konnte hier oder in der EULA aber nix dazu finden.

  4. Mick

    Genau, habe mich auch gefragt ob die Schrift als Webfont eingesetzt werden kann. Wie ist die Antwort?

    Aber erst mal: vielen Dank für die Großzügigkeit die Schrift zu verschenken!

  5. Jürgen Siebert

    Der Font ist kostenlos, für alle Einsätze gedacht und gewünscht … also spricht nichts gegen eine Einbettung auf Websites (als raw font) … auch wenn das der EULA vielleicht nicht klar zu entnehmen ist. Je mehr ihn verwenden, umso besser.

  6. HP

    “Nachdem in der vergangenen Woche die millionenfach verbreiteten Verdana und Georgia eine Aktualisierung erfahren haben …”
    Hallo Jürgen, gibt’s dazu irgenwo mehr Informationen?
    Danke :)

  7. Henning Skibbe

    @arti:
    »Ich bin mir nur nicht sicher, ob ein Kassetten-Symbol zeitgemäßer als ein Tonband-Symbol ist.«

    das ist ganz richtig. allerdings gibt der unicode eine ganz klare beschreibung der zeichen vor. wenn da also steht »tonband«, dann ist der spielraum gerade groß genug um da ein kassettensymbol draus zu machen. dies sind genau die fragen über die wir am längsten und ausführlichsten nachgegrübelt haben. wie eng hält man sich an die unicodevorgaben? wir haben uns für eine unzweideutige umsetzung der vorgaben entschieden.

  8. Helen

    Ich soll den Font über eine gezippte exe-Datei installieren? Ich bin doch nicht wahnsinnig. Wenn ich die starte, kommt am Ende noch Fontshop-Flash-Crapware.

  9. Jürgen Siebert

    @Helen: Ich kann Dir den Font gerne auch unkomprimiert per Mail senden … mit einem kleinen Blumengruß und einem Küsschen dazu.

  10. Ben

    A: Da sich Erler Dingbats 100 % am Unicode-Standard orientiert, ist für ergänzende Zeichen kein Spielraum.

    Was für ein Stuss. Es gibt extra einen Unicode-Bereich, der für den “Eigengebrauch” und sonstige Symbole reserviert ist: sql-und-xml.de: Private Use Area

    Siehe auch hier: Unicode.org Charproperties #14

    Schade, dass selbst FontFont diese nicht kennt… Diese Glyphen wäre sehr praktisch gewesen!

  11. Ralf H.

    @Ben: dieser Bereich ist aber eben nicht standardisiert. Daher sind Zeichen dort mit keiner anderen Schrift austauschbar und es gibt keine Fallback-Möglichkeit. Das ist alles andere als ideal und gerade für den Zweck dieses Fonts unpassend.

    Allerdings gibt es schon für alle möglichen modernen Zeichen auch Unicode-Stellen, nur eben nicht im Dingbat-Bereich. Das Handy wäre dann z.B. hier zu finden: http://www.alanwood.net/unicode/miscellaneous-symbols-and-pictographs.html

  12. Sebastian Nagel

    Die PUA ist so eine Sache … nützlich für Spezialanwendungen und internen Gebrauch, wenn Sonderzeichen codiert sein müssen, aber im Endeffekt genau das Gegenteil von dem, was der Unicode erreichen will: eine standardisierte Codierung von Zeichen.
    Heißt: alles was dort liegt ist per Definition nicht austauschbar mit anderen Fonts, bestenfalls erscheinen in einem anderen Font gar keine Zeichen, schlimmstenfalls die falschen.

    (edit: Ralf war schneller)

  13. Birgit Sobiech

    Vielen Dank für das sehr schöne und nützliche Geschenk!

  14. Simon Wehr

    Aus typografischer Sicht sicherlich eine interessante Ergänzung zu den altgedienten Dingbats. Aber ich mag an den Zapf Dingbats aber gerade die hausbackene, inkonsistente Anmutung, da sind mir die Erler Dingbats oft zu technisch. Innerhalb der engen Vorgabe aber schön gelöst. Ich weiß nur nicht, ob mir die Vorgabe zusagt. Aber hey, ich kann lokal ja beide Versionen benutzen.

  15. Christian Büning

    super, jede Menge guter Icons! vielen Dank, Jürgen!

  16. R::bert

    ❆ Danke für diese feine Vorweihnachts-Überraschung! ❆

  17. arti

    das ist ganz richtig. allerdings gibt der unicode eine ganz klare beschreibung der zeichen vor. wenn da also steht »tonband«, dann ist der spielraum gerade groß genug um da ein kassettensymbol draus zu machen. dies sind genau die fragen über die wir am längsten und ausführlichsten nachgegrübelt haben. wie eng hält man sich an die unicodevorgaben? wir haben uns für eine unzweideutige umsetzung der vorgaben entschieden.

    Danke für die Erklärung, kann ich nachvollziehen.

  18. Joshua K.

    Sehr schön und brauchbar – vielen Dank!

    Wenn die Schrift nicht weitergegeben werden darf, solltet ihr folgende Erklärung auf der Erler-Dingbats-Seite überarbeiten:

    FSI invites not only private users, but also OS developers, to include the Erler Dingbats in their font collection.

    Unter font collection kann man nämlich auch eine zum Herunterladen angebotene oder auf anderem Wege verbreitete Schriftsammlung verstehen. Und wie ist die Einladung an Betriebssystementwickler zu verstehen? Darf die Schrift mit Betriebssystemen verbreitet werden? Benötigt man dazu eine Erlaubnis?

  19. Kurt

    Wenn ich davon ausgehe, dass man Dingbats eher selten braucht, eine Schere in diesem Leaflet, ein Kuvert oder ein Tonband in einem anderen, dann verstehe ich euch Profis nicht, dass ihr die überhaupt nötig habt. Solche Zeichen stellt man doch in wenigen Minuten her, wobei man mit eigenen kaum rechtliche Probleme bekommen kann. Außer vielleicht, sie ähneln zu sehr einem Markensymbol.

  20. Dave

    @Jürgen (10)

    @Helen: Ich kann Dir den Font gerne auch unkomprimiert per Mail senden … mit einem kleinen Blumengruß und einem Küsschen dazu.

    Ja bitte. Über eine mail würde ich mich auch sehr freuen … oder allgemein zum download anbieten? Blumen und Küsschen müssen nicht sein. Wobei …? ;)
    Danke und Gruß Dave

  21. Henning Skibbe

    @Kurt:
    Wir gehen vielmehr davon aus, dass ein Großteil der Nutzer nicht in der Lage mal schnell ein paar Pfeile oder Scheren oder gar Hände herzustellen. Die meisten können das einfach nicht, da sie keine Designer sind. Und wir wollen mit diesem Font gerne in jedem Haushalt nützlich sein :)

    Zum anderen ist ein guter Pfeil, bzw. eine gute Hand dann doch wieder nicht so schnell gezeichnet (geschweige denn für die Webeinbettung aufbereitet und gehintet). Wenn ich überlege wie lange wir an den Händen teils gesessen haben – puh, da sind stunden wenn nicht tage ins land gegangen.

  22. Jürgen Siebert

    Ja bitte. Über eine mail würde ich mich auch sehr freuen … oder allgemein zum download anbieten?

    Wer liest ist klar im Vorteil … Download auf http://www.dingbatsfont.com/ … so wie oben groß und breit erklärt.

    @Kurt: Prima, wenn Du solche Zeichen schnell herstellen kannst … und wie kriegst Du sie anschließend in einen Tweet oder in eine Facebook-Notiz?

  23. Dave

    @ Jürgen: Ja ich kann lesen! Danke ;) Nein ich meinte einen unkomprimierten normalen Font und nicht so einen Betriebssystem Font. Diesen hast Du doch der Helen (11.) so angeboten … Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Gruß

  24. Jürgen Siebert

    Es gibt Erler Dingbats, auch das steht oben, nur an einem Ort http://www.dingbatsfont.com … im Download: Keine CD, keine Mail, nix … Nur bei Helen mache ich eine Ausnahme.

  25. Florian

    Dave, der Download ist ein ZIP-Archiv. Darin enthalten sind ein ›normaler‹ Font im TrueType-Format (.ttf), die EULA als PDF – sowie Tastaturbelegungen für Mac und Windows, zur leichteren Benutzung des Fonts, inkl. Info-PDF. Den Font kannst Du installieren, wie Du möchtest. Was Du nicht brauchst, löschst Du eben.

  26. Helen

    @Jürgen (11) Es reicht völlig, wenn Du ein normales Fontformat zippst und hier für alle anbietest. Wenn Du schon einen Font anbieten willst. Alternativ eine Erklärung, welche Gründe redliche Menschen haben könnten, in das Betriebssystem anderer Menschen einzudringen. Hätte nicht übel Lust, den Spieß umzudrehen.

  27. Sami

    @Helen (28) Wenn ich auf den Download klicke, bekomme ich ein .zip (kein .exe), das ein normales Fontformat enthält. Ob ich das dann ins System „eindringen“ lasse oder in FontExplorer & Konsorten installiere, bleibt dann mir überlassen.

  28. Ralf H.

    @Helen
    Die enthaltene EXE-Datei beinhaltet ein optionales Keyboard-Layout, NICHT den Font. Der liegt auf oberster Ebene als TrueType-Schrift. Einfach wie gewohnt installieren und fertig.

  29. Dave

    @ Ralf H. and Florian
    Danke. Jetzt ist alles klar. Ich hatte es so verstanden, dass der Font nur als Betriebssystem Font angeboten wird und habe deshalb nicht in die zip geschaut! :(

  30. Tim

    Hm, alles schön und gut. Habe mich sehr über einen neuen, zeitgemäßen Dingbats Font gefreut – nur so richtig funktionieren das will er nicht bei mir. Unter Win7 64Bit ist er zwar ordnungsgemäß installiert und systemweit auswählbar, bloß wenn man versucht zu schreiben, dann springt er immer wieder auf eine Standardschrift bzw. die zuvor gewählte, in allen Programmen. Hat jemand eine Lösung?

  31. Kurt

    An 24 | Jürgen Siebert

    @Kurt: Prima, wenn Du solche Zeichen schnell herstellen kannst … und wie kriegst Du sie anschließend in einen Tweet oder in eine Facebook-Notiz?

    Jürgen, du hast recht – aber: Ich facebooke nicht, was allerdings (in diesem Zusammenhang) nur mich betrifft. Ich benötige solche Zeichen bestenfalls für andere grafische Werke und füge solche Zeichen, wenn es denn eigene sind, zwischen größerem Spatium ein. Schreibfähig sind sie dann zwar nicht, was ein befreundeter Professor aber lösen könnte – und zwar in allen Schriften, wie er behauptet.

    An 23 | Henning Skibbe

    @Kurt: Wir gehen vielmehr davon aus, dass ein Großteil der Nutzer nicht in der Lage mal schnell ein paar Pfeile oder Scheren oder gar Hände herzustellen. Die meisten können das einfach nicht, da sie keine Designer sind. Und wir wollen mit diesem Font gerne in jedem Haushalt nützlich sein :)

    Zum anderen ist ein guter Pfeil, bzw. eine gute Hand dann doch wieder nicht so schnell gezeichnet (geschweige denn für die Webeinbettung aufbereitet und gehintet). Wenn ich überlege wie lange wir an den Händen teils gesessen haben – puh, da sind stunden wenn nicht tage ins land gegangen.

    Dafür mag ich Leute wie Sie ja auch ganz gern (weil Ihre Arbeit vielen Menschen das Leben wesentlich erleichtert!), weshalb meine Aussage hoffentlich nicht gleich als Kritik gewertet werden sollte.

  32. Eleonora

    Ja, Kurt, du könntest sie aber hier verwenden, schreibst doch manchmal was! :-)

    Das ✈ funktioniert aber z. B. nicht! ☹

  33. Andreas Stötzner

    Ich reibe mir etwas verwundert die Augen. – Habe ich eben Werbung einer Trabbi-Fabrik gelesen, die stolz verkündet, auf VW-Käfer-Niveau ge-upgraded zu haben??
    »Da sich Erler Dingbats 100 % am Unicode-Standard orientiert, ist für ergänzende Zeichen kein Spielraum.« – Ich bin erschüttert.

    Seit mehr als einem Jahr (Unicode 6.0) gibt es Hunderte neuer Code-Positionen für nützliche piktographische Zeichen, mit denen dieses Thema erstmals und endlich für die Fontproduktion wirklich interessant wurde. Aber hier wird noch nicht einmal der (ebenfalls antike, aber immerhin etwas gehaltvollere) 2600er-Block erwähnt, sondern man klebt an dem sinnlosen und vorsinntflutlichen »Dingbatz«-Block und verkauft dessen Re-Mix als große Arie. Glanzleistung – der PR-Abteilung.

    Die Leistung der Glyphenzeichnung möchte ich hier nicht in Frage stellen. Auch nicht die Großzügigkeit, mit der Fontshop das gute Stück freigibt. Aber als funktionales Produkt inhaltlich auf der Höhe der Zeit…?!
    Wie gesagt, ich bin erschüttert.

  34. Jürgen Siebert

    Lieber Andreas,
    ich verstehe Deine Enttäuschung … doch das von dir Gewünschte haben wir weder versprochen, noch war es unsere Absicht, dies zu liefern. Unser Projekt galt einzig und allein diesem unmissverständlich definierten Unicode-Dingbats-Block (Wikipedia-Link), der (vor Erler Dingbats) von keinem Font vollständig, zeitgemäß und ästhetisch abgedeckt wurde. Natürlich wissen wir, dass es rund 700 weitere Dingbats-Positionen gibt … allein sie haben uns für Erler Dingbats nicht interessiert.

  35. Graphnik

    Schöne Sache, leider nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen (funktioniert bei mir nur unter Windows XP nur in Office-Programmen).
    Kennt jemand einen Weg, die Erler Dingbats auch in Programmen wie Freehand, Illustrator, Photoshop, Dreamweaver usw. zu nutzen?

  36. Jens Kutílek

    Kennt jemand einen Weg, die Erler Dingbats auch in Programmen wie Freehand, Illustrator, Photoshop, Dreamweaver usw. zu nutzen?

    Die Programme müßten natürlich Unicode-fähig sein. Bei Freehand habe ich da leichte Zweifel; die anderen müßten aber funktionieren, wenn Du nicht gerade Uralt-Versionen benutzt. Was ist denn dort genau das Problem?

  37. Karin

    @ Graphnik

    ➦ Indesign: Einfach unter Schrift “Erler Dingbats” eingeben und Zeichen über die Tastatur bedienen!

    ➥ Photoshop und ➡ Illustrator: Hier musst du leider zuerst “Erler Dingbats” unter Schrift eingeben und danach zusätzlich noch in der Eingabequelle anklicken.

    So funktionieren die Zeichen auch in diesen Programmen. Wenn du sie hier im Blog verwenden möchtest, musst du ja auch die “Eingabequelle” ändern. Dieselbe Änderung brauchst du im Ps und im Ai.

  38. Graphnik

    @ Karin
    Danke. So funktioniert es. Sehr schön. :)
    Eingabequelle = Eingabeschema (Anzeige in der Taskleiste musste erst aktiviert werden)

    @Jens Kutílek
    Deine Zweifel waren berechtigt, Freehand interpretiert kein Unicode.

  39. Karin

    @ Graphnik – Bitte sehr, gern geschehn!

  40. Linda

    Toll! Habe die Icons in einer ePub-Datei ausprobiert und bin ganz begeistert, dass sie vom iPad angezeigt werden.

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