bukowskigutentag 10/13: Konsumdilemma Pro & Kon

Zum ersten Mal im Fontblog: Ein Pro und Kontra unserer Autoren Michael Bukowski und Jürgen Siebert. Während Bukowski die Meinung vertritt, dass wir mit der richtigen Kaufentscheidung die Welt ein bisschen besser machen können (Originalbeitrag auf michaelbukowski.de), lehnt Siebert das Kaufen aus politische Gründen ab (Originalbeitrag auf page-online.de). Hier im Fontblog nun beide Positionen, leicht gekürzt gegenüber gestellt: Zwei Navigationsversuche zwischen »wir kaufen uns eine weiße Weste« oder »die Welt kaputt«.

Pro: Zwischen Öko-Bigotterie und Gleichgültigkeit

von Michael Bukowski

Es ist ein leidiges Thema: »Du sollst korrekt konsumieren!«, heißt es überall. Zum Flugticket sollst Du einen gewissensberuhigenden CO2-Ausgleich dazubuchen. Mit dem Kasten Bier, den Du kaufst, sollst Du den Regenwald retten. Und Du sollst selbstverständlich keinen schweren Benzinfresser fahren, sondern immer fleißig fair, bio, öko und nachhaltig kaufen. Das permanente »Du! Du! Du!« nervt.

Was »Deutschlands dümmster Teenager« sagt

Eine junge Frau, kürzlich im Verblödungsfernsehen als Deutschlands dümmster Teenager vorgeführt, sagte in einem Interview: »Bio-Essen ist für mich Müll!« Das ist nur auf den ersten Blick eine doofe Wortmeldung. Tatsächlich meinte die junge Frau damit natürlich nicht, dass sie Lebensmittel aus biologischer Herstellung für qualitativ minderwertiger hält als Nahrung aus konventioneller Produktion. Vielmehr, darf man annehmen, ging es ihr um die Abgrenzung gegen das ganze biologisch-ökologische Korrektheitskartell. Das ist nicht ganz unberechtigt.

Denn »bio« und Konsorten dienen überwiegend eher der Gewissenskosmetik als der Weltverbesserung. In einem Bio-Laden wird nicht weniger mit Plastik-Verpackungen rumgemüllt als in einem konventionellen Supermarkt. Und eine Bio-Tomate aus China, für deren Transport hierher ein Literchen vom besonders umweltschädigenden Schiffsdiesel verbraucht wurde, dürfte locker als das SUV unter den Gemüsen durchgehen.

Wo permanent moralisches Verhalten eingefordert wird, regt sich allergischer Widerstand. Zum Beispiel beim Fleisch: Während man immer öfter ermahnt wird, doch bitte seinen Fleischkonsum zu mäßigen, erscheint eine Zeitschrift auf dem Markt, die sich ausschließlich dem hemmungslosen Steak- und Burgerverzehr widmet. »Beef« erscheint wie ein ausgestreckter Mittelfinger gegen den moralischen Zeigefinger. Oder ein anderes Beispiel: Witze auf Kosten von Vegetariern oder gar Veganern zählen inzwischen zum klassischen Repertoire bei Twitter und Facebook. Und so weiter und so weiter und wie gesagt: Es ist ein leidiges Thema.

Jetzt mal ohne bio, öko, fair

Trotzdem möchte ich auf der Flucht vor der überall lauernden Moralkeule meinen Verstand nicht komplett abschalten und in Gleichgültigkeit verfallen. Also begab ich mich auf die Suche und fand eine Nische jenseits von fair, bio, öko und nachhaltig, die ich mit sofortiger Wirkung für mich besetzt habe und in der ich mich bis auf weiteres wohl fühle. Ich möchte Ihnen von dieser Nische erzählen frei von jedem Appell. Es handelt sich um meine persönliche Lösung für das Dilemma des scheinbar aufgeklärten, aber tatsächlich bigotten Konsumenten. Oder im Gegenteil um einen Ausweg aus der Resignation.

Ins Auge gesprungen sind mir Unternehmen, die in Deutschland Gewinn erwirtschaften und keine oder so gut wie keine Steuern zahlen. Das ließ sich derzeit in allen überregionalen Medien nachlesen. Von einer Gegendarstellung seitens der genannten Unternehmen ist mir nichts bekannt, weswegen man hier wohl von einer Tatsache ausgehen darf. Zu besagten Unternehmen zählen Apple, Amazon, Google und Konsorten, aber auch deutsche Unternehmen wie die Deutsche Bank und viele weitere. Die Faustregel lautet: Je größer und globaler der Konzern, desto weniger Steuern zahlt er. Das ist doch mal ein dankbares Thema für mich als Verbraucher: Weit und breit kein Moralgedöns ins Sicht, sondern knallharte Fakten ohne Interpretationsspielraum. Jeder Mensch, der oder die halbwegs bei klarem Verstand ist, muss diese Tatsache verurteilen.

Bekanntlich sind die Konstruktionen, mittels der sich die Unternehmen um Steuern drücken, legal. Aber sie sind nicht legitim. Denn die Steuergelder werden unserem Wirtschaftskreislauf entzogen und Staat, Ländern und Kommunen vorenthalten. Besagte Unternehmen nutzen die Möglichkeiten, die Kaufkraft und die Infrastruktur in Deutschland, um hier ein gutes Geschäft zu machen, ohne ihre Steuerschuld dafür zu begleichen. Ein Beispiel: Amazons Waren rollen auf Straßen. Wer baut und unterhält diese Straßen? Richtig, der Steuerzahler. Also Sie und ich. Aber nicht Amazon. Das Unternehmen nutznießt nur. Das ist schlicht und ergreifend asozial. Man darf besagte Unternehmen nicht Betrüger nennen, denn der Betrug ist leider legal. Das aber auch nur, weil die nationalen Steuergesetzgebungen und deren Exekutierbarkeit den Gestaltungsmöglichkeiten der globalen Konzerne weit hinterher hinken.

So weit, so unschön. Aber was geht mich das an? Ganz einfach: Die entgangenen Steuern fehlen mir. Ja, mir ganz persönlich und auch Ihnen. Sie werden nämlich meinem und Ihrem Gemeinwesen entzogen. Wenn bei mir um die Ecke Schwimmbäder schließen oder sich immer mehr Schlaglöcher in den Straßen auftun, dann auch deswegen, weil wir alle fleißig bei den großen, asozialen Unternehmen einkaufen. Mit jedem Kauf bei einem Anti-Steuer-Konzern kaufen wir kleinen Lemminge unser Land pleite. Möchte ich, dass auch in Zukunft die Feuerwehr kommt, wenn’s bei mir brennt? Dann sollte ich wohl mal überlegen, wer die Feuerwehr bezahlen muss und woher das Geld dafür kommt. Oder anders herum: Bin ich angestellt oder selbstständig und zahle Steuern? Apple zahlt keine Steuern. Finde ich das gerecht? Möchte ich Apple dafür noch unterstützen? Nein? Warum tue ich es dann? Weil Apple-Produkte so unverzichtbar geil sind? Finde ich nicht. Das heißt: nicht mehr. Kürzlich habe ich mir ein Fairphone bestellt, wofür ich mich von meinen Kumpels im Biergarten etwas verspotten lassen musste. Das geht aber in Ordnung. Mir reicht ein mittelmäßig geil performendes Smartphone völlig aus. Und keine Sorge: Ich stilisiere mich deswegen auch nicht zum Märtyrer, der zur Rettung der Welt auf ein paar Smartphone-Features verzichtet.

Ein Produkt wie das Fairphone zieht seinen Sinn aus der Tatsache, dass ein Kauf nicht nur ein privater, sondern auch ein sozialer und politischer Akt ist. »Aber Moment«, lautet jetzt der bekannte Einwand: »Ich allein kann doch nichts ausrichten. Ob ich jetzt ein Buch bei Amazon oder beim Buchladen um die Ecke bestelle ändert doch gar nichts.« Wenn das so ist, warum gehe ich dann demnächst zur Bundestagswahl?

Eine Million Euro zu vergeben

Ganz anders als beim Gang zur Wahlurne verhält es sich in Sachen Konsum. Hier gebe ich nicht alle vier Jahre mal meine Stimme ab, sondern jeden Tag gleich mehrmals. Alle meine Kaufentscheidungen zusammengenommen sind ein erheblicher Beitrag zum Zeitgeschehen. Ein Rechenbeispiel: Angenommen, im Laufe seines Lebens gibt ein durchschnittlicher Verbraucher in Deutschland eine Million Euro für Produkte und Dienstleistungen aus. Das ist eine Menge Geld. Meine ich immer noch, ich als einzelner Verbraucher hätte keinen Einfluss? Ich, der ich eine Million Euro zu vergeben habe? Rechnen Sie dann mal hoch, dass Millionen Menschen jeweils ihre Million mit Verstand anlegen. In dieser Größenordnung wird selbst ein globaler Konzern hellhörig. Jeder einzelne Kaufakt ist eine Stimmabgabe an der Wahlurne, durch die ich über den Lauf der Welt mitentscheide. Man ist frei in der Entscheidung. Aber man ist nicht frei in der Tatsache, dass die eigenen Kauf-Entscheidungen die Welt prägen – zum Guten oder zum Schlechten: Jeder hat die Wahl. Tag für Tag.

Jeder hat mehr Einfluss als die Regierung

Eine interessante Ironie dieser Geschichte: Wer nörgelt nicht gerne über die Unfähigkeit oder die Untätigkeit der Politik. Der Witz liegt aber darin, dass jeder einzelne Mensch mit einem durchschnittlichen Einkommen als Verbraucher über mehr Handlungsspielraum verfügt als die komplette Bundesregierung. Denn bevor die Regierung oder sogar die EU irgendetwas wirksames gegen die hoffnungslos überlegenen globalen Konzerne unternehmen kann, kann ich persönlich ab sofort dazu beitragen, den asozialen Unternehmen die Suppe zu versalzen. Dafür muss ich nicht mehr machen, also einmal kurz nachzudenken, wem ich mein Geld überantworte. Einfacher geht’s nicht.

Ich persönlich boykottiere jetzt alle Unternehmen, für deren Waren oder Dienstleistungen ich eine Rechnung aus Luxemburg, Irland oder von wo auch immer aus der Welt erhalte. Eine Rechnung aus einem dieser Länder klärt mich unmissverständlich über das Steuerverhalten des ausstellenden Unternehmens auf. Da brauche ich keine Akteneinsicht, um zu wissen, dass der mit meinem Umsatz erwirtschaftete Gewinn am deutschen Fiskus vorbeigeschleust wird. Also Schluss damit! Und bis jetzt habe ich seit Inkrafttreten meiner persönlichen Konsum-Strategie noch keine nennenswerten Beeinträchtigungen in Sachen Bequemlichkeit in Kauf nehmen müssen.

Mein persönliches Lieblings-meist-gehasstes-Unternehmen ist übrigens aktuell Amazon. In diesem Fall gönne ich mir das Vergnügen, das Angebot dieses Händlers etwas anders zu nutzen, als der es vorsieht: Ich informiere mich bei Amazon online über Bücher und lese Rezensionen, bestellen tue ich dann bei meinem Buchladen vor Ort oder ebenfalls online bei zum Beispiel libri.de (heute ebooks.de). Ansonsten lasse ich mich jetzt von der Devise leiten, so weit möglich die großen globalen Konzerne zu meiden und mein Geld so regional wie möglich anzulegen. Das fühlt sich erst mal gut an und weitere Maßnahmen behalte ich mir vor.

Contra: Als Verbraucher bin ich nur einem gegenüber verantwort­lich, mir selbst

von Jürgen Siebert

Verbraucher sein ist nicht leicht im Land des Überflusses. Jüngst forder­te ein Berliner Journalist, wir Kunden soll­ten Apple mit unserer Brieftasche zwin­gen, endlich ordentlich Steuern zu zah­len und keine Arbeiter in China auszubeuten. Hallo?! Ich soll mir also Geräte zulegen, von denen ich nicht überzeugt bin, nur damit ein in die Kritik gerate­ner Konzern zur Räson gebracht wird. Gibt es dafür nicht Politiker und Gesetze?

Ob Eier von unglücklichen Hühnern oder steigende Strompreise … wenn die Vermarktungskette aus dem Ruder läuft, ducken sich manche Verantwortliche gerne weg und schieben den Verbraucher vor. Dann heißt es »Selbst schuld, wer billig kauft … oder » … wohl nicht die Inhaltsstoffe gelesen«. Die Zeitung »der Freitag« hat Anfang des Jahres eine Lis­te mit den Top-Ver­ant­wortungsfel­dern veröffentlicht, auf de­nen wir Verbraucher kämpfen.

Danach:

  • steuern wir mit unserem Kaufverhalten die Nahrungsqualität,
  • beeinflussen wir mit dem Stromzähler die Energiepreise,
  • verschmutzen wir mit schickem Verpackungsmüll die Umwelt,
  • bekommen wir abends das Fernsehprogramm serviert, das wir verdienen,
  • haben wir uns nicht hinreichend informiert, wenn Aktien abstürzen,
  • befeuern wir mit dem eigenen Wohnverhalten die Mietpreise,
  • beerdigen wir mit unserer Gratiskultur die Printmedien,
  • drosseln wir bald mit übermäßigem Digitalkonsum das Internet.

Unser Verhalten und die angebotenen Produkte mögen sich teilweise be­einflussen, aber die Macht, etwas zu ändern, liegt eigentlich in den Händen von Menschen, die sich hauptberuflich mit dieser komplizierten Materie beschäftigen. Haben wir unsere Poli­tiker dafür gewählt, dass sie uns in schwierigen Zeiten vorhalten, wir seien doch irgendwie selbst schuld an den Missständen in der Gesellschaft? Als ob es nicht schon schwer genug ist, genau die Produkte zu finden, die für einen selbst die richtigen sind …

Als Verbraucher bin ich zunächst mal nur einem gegenüber verantwort­lich: mir selbst. Ich muss die Nahrungsmittel finden, die mir bekommen, und jene meiden, die mir schaden. Ich muss genau das Kraftfahrzeug entdecken, das meiner Mobilität entspricht und mich emotional anspricht. Ich muss den Kinofilm auswählen, der mich unterhält und meinen Horizont erweitert. Mächtige Kräfte wie die Industrie, die Werbung und der innere Schweinehund wollen mich vom »richtigen«, dem selbstbewussten Pfad abbringen. Nun auch noch die Politik …

Natürlich steht es jedem frei, mit seiner Kaufentscheidung zugleich auch ein Votum abzugeben. Ja, das ist sogar erwünscht. Aber nicht jeder kann sich dies leisten, denn derartige politi­sche Kaufentscheidungen kosten Zeit und Geld. Deshalb muss die Ver­braucher­po­litik für einen Mindestschutz sorgen. Wir wollen und können uns für eine Konsumentscheidung nicht unendlich Zeit nehmen. Selbst Bildung und Information sorgen lediglich bedingt da­für, dass wir uns Konsumkompetenz aneignen.

Nur eine kleine, aber wachsende Gruppe von Konsumenten verdient das gern zitierte Etikett »mündiger Verbraucher«. Das Recht auf individuelle Konsumfreiheit findet bei ihnen seine Grenze im bewussten Kon­sumhandeln. Sie übernehmen beim Shopping die Verantwortung für sich selbst, für die Umwelt und für andere. Gerade diese Kunden wünschen sich mehr und vor allem genauere Informatio­nen für ihre Kaufentscheidun­gen. Sie verbinden ih­ren persönlichen Nutzen mit der Frage, auf welche Weise Ressourcen geschont oder faire soziale und wirtschaftliche Bedingun­gen geschaffen werden können.

Wenn ausreichend Menschen nach­haltige Produkte kaufen, so die Idee des mündigen Verbrauchers, dann stel­len die Unternehmen nur noch gute Produkte her. Bei den Eiern hat Demokratie von unten durchaus Wirkung ge­zeigt. Abgeschreckt von den Bildern verletzter Hühner in engen Käfigen, verlangten die Kunden nach tiergerecht produzierten Eiern. Die aus Käfig­haltung findet man heutzutage kaum noch in den Regalen. Im Februar 2013 stellt sich dann heraus, dass teuer bezahlte Bio-Eier gar nicht Bio sind.

An diesem Fall wird nicht nur deutlich, wie schlecht die Einhaltung von Gesetzen kontrolliert wird. Sondern auch, dass die Struktur eines faulen Marktes nicht per Kaufentscheid geändert werden kann. Dies funktioniert nur über die richtige Politik – in diesem Fall eine, die eine industrielle Produktion zugunsten einer ökologischen herunterfährt. Und Apple spart auch nur deswegen Steuern, weil es die Gesetze erlauben.

Also: Wir kümmern uns gerne um gesunde Nahrung und funktionierende Technik, aber ihr sorgt dafür, dass Gesetze eingehalten werden.


11 Kommentare

  1. Magnus

    Jeder Mensch, der oder die halbwegs bei klarem Verstand ist, muss diese Tatsache verurteilen.

    Es soll, wie unsere Sprache entstanden ist, sie hat sich ja über lange Zeit entwickelt und ist nicht von gestern auf heute erfunden worden, weiterhin “der Mensch” heißen. Alles andere ist von verkrampft um ihre Jobs fürchtende, politische Sprachverdreher eingeführt worden, um eben der Arbeitsamkeit, wie sie auch im Artikel beschrieben wird, zugunsten des eigenen Joberhaltes zu entsprechen.

    Ob auch das zur Ressourcenverschwendung zu zählen ist? – Ich behaupte: Ja!

  2. Magnus

    Hier der Beweis, dass die von mir in Artikel 1 angedeutete Sprachverhundsung jeglichen guten Text zerstören muss. Dieses Beispiel ist eine unzumutbare Katastrophe. Ist es einfach die totale Unfähigkeit, die Texter heutzutage aufgrund falscher Ausbildung (Theaterwissenschaften, Publizistik, Philosophie et cetera perge perge) mit sich bringen oder lassen wir uns politisch durch die Sprachzerstörung namens

    Gender-Mainstreaming

    zu sehr ins Arge treiben? Schließlich soll die Universität Leipzig ihre männlichen Professoren neuerdings “Professorin” nennen. Nein, diese Krankheit ist leider kein Scherz.

  3. Magnus

    @ bukowski

    “Liebe Frauen, liebe Frauen männlichen Geschlechts, das Wort hat nun Frau Professorin Jürgen Kabutzke …”

    :-)

    @ Jürgen Siebert | Na, das ist ja mal ‘ne gute Ente, eine, die schmeckt. Muss wohl gegen die Papierausgabe der Deutschen Sprachwelt Einspruch erheben. Sie hat mir das ins Gedächtnis gekritzelt.

    Aber mal ganz ehrlich: Glaubwürdig ist es, obwohl dem Menschen leider alles zuzutrauen ist, trotzdem nicht gewesen.

  4. Neuropol

    Das hört sich aber nicht nach einer Ente an, sondern eher nach einer Beschwichtigung. Nachdem sich die Uni mit diesem Gender-Unsinn bundesweit lächerlich gemacht hat, wird nun zurückgerudert. Allein der Versuch die Grammatik der deutschen Sprache überlisten zu wollen, indem man Maskulinum, Femininum, Neutrum in politisch korrekte Form bringt, ist schon bedenklich und erinnert an G. Orwell.

  5. Hallo, Hallo,

    Welches Schriftenverwaltungsprogramm soll man auf Mac OS X 10.6.8 installieren? Ist die originale Schriftensammlung gut genug oder gibt es besseres als Empfehlung und wenn ja, welches Programm soll ich kaufen, um mit der ADOBE-CS5 & CS6 Master Collection bestens (problemlos!) zurecht zu kommen?

  6. Moritz

    Nachdem ich zunächst verzweifelt versucht habe, den Einwänden der wenigen Kommentatoren Sinn abzuringen (was hat Gender mit dem Konsumdilemma der beiden Autoren zu tun, vermutlich ist Dilemma der gemeinsame Nenner …), frage ich mich beim letzten Eintrag von hallo,hallo endgültig und mit einer gewissen enigmatischen Milde, was er geraucht hat /oder sie /oder es.

  7. @ 8 | Moritz

    Ihre Aussage finde ich nicht berechtigt. Es gibt ja auch noch Leute, die mit Schriften arbeiten müssen und trotzdem keine Ahnung von der dafür notwendigen Verwaltungssoftware haben. Oder nicht?

    Da wäre eine Antwort angebrachter als Kritik gewesen, meine ich. Und wie Sie sehen, kann auch ich “Hallo, Hallo,” diese nicht bieten.

    Fazit: Müsste dieselbe Frage stellen!

  8. Moritz, weshalb

    ist deine Milde mysteriös, rätselhaft, schleierhaft, unbegreiflich, undurchschaubar, ungereimt oder eben unklar?

    Versteh ich neescht! Wo im Satz gehört das Wort denn hin? Außerdem muss nicht jede Frage zum Thema passen. Manchmal ergibt sich eine aus den Vorpostings oder eben aus einem Problem heraus. Und wo sonst sollte man nachfragen, als in einem Blog, in dem durchaus auch Leute Beiträge einstellen, die Antwort leisten könnten?

    Also hier, wenn’s um Schriften geht.

  9. Noch 'ne Meinung!

    Zu Magnus’ Link fällt mir ein:

    … Blablabla tönt aus den Marken- und Unternehmens-Websites. Worte, inhaltsleere Hülsen. Technokratische Spielereien ohne Sinn. Ohne Relevanz. Wert- und Nutzenfrei. Ohne Spannung. Ohne Reiz. Ohne Polarisierung … (Ralf Schwartz | Werbeblogger)

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