Mit Schriften Geld verdienen? Das geht.

HVD-Fonts-CoverHannes von Döhren weiß wie man’s macht. Er entwirft Schriften, vertreibt Schriften, managed Schriften und administriert Schriften. Seine Entwürfe erfreuen sich in Web- und Print- Publikationen großer Beliebtheit. Brandon Grotesk ist Headlinefont von Wired Online oder Textfont in Skype Kampagnen. Pluto ziert das Elle Decor Magazin und das Computer Arts Magazin.

Hannes gehört zu den »Charakterdarstellern« einer jungen Generation von Schriftenentwerfern, wie Jan Middendorp im Vorwort zu Hannes von Döhrens gerade erschienenem HVD Fonts Type Book beschreibt. Er meistert die zwei so unterschiedlichen wie wesentlichen Disziplinen Entwurf und Vermarktung.

Eine Schrift,  die überzeugen (und gekauft werden) will, so Middendorp, muss heute mehr sein als eine Sammlung smarter Ideen und ansehnlicher Glyphen. Ihr einziges Ziel, als Schrift ein nützliches Werkzeug, zu werden, fußt auf der Fähigkeit typografische Lücken auszumachen und der Fertigkeit diese zu schließen.

Ein weiteres Pfund ist Hannes von Döhrens Produktivität, seine Besessenheit die Familien, die er entwirft Schnitt für Schnitt anwachsen zu lassen und die Begeisterung, zu beobachten, wie der Zuwachs Form annimmt, »sich rundet«, wie er es beschreibt.

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So ist HVD Fonts Type Book zunächst eine Übersicht der auf inzwischen 358 Fonts angewachsenen HVD Schriftenbibliothek: 130 Seiten umfasst der Katalog der Text-Schriften, 100 weitere Seiten zeigen von Döhrens Display-Fonts. 

Der Schriftenkatalog findet sich eingebettet in die Kapitel zur zweiten wesentlichen Disziplin des Schriftenentwerfens: der Schriftenvermarktung. Wie Erik Spiekermann in seinem Intro launig bemerkt:

Allein in Berlin gibt es inzwischen mehr Schriftenentwerfer als Polizisten.

Jenseits aller typografische Trends und Stilfragen bricht Hannes sein Rezept für den Erfolg als Schriftenentwerfer, Schriftvermarkter und Foundry in handliche Tipps auf. 10 steps to become a type designer enthält die Essenz der gesammelten Versuch-und-Irrtum-Erfahrungen in einer Liste, angefangen bei »Find an Idea«, über »Type Foundry vs. Self Publishing« bis »Action on the web«.

Schließlich erhält jeder Käufer des Buchs eine Font-Kostprobe der HVD Fonts Bestseller. Pluto Medium, Brandon Groteque Thin, Supria Sans Bold Italic, Niveau Grotesk Regular und Niveau Serif Medium Small Caps können mithilfe des personalisierten Codes auf der letzten Seite kostenlos heruntergeladen werden.

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Wir verlosen unser Rezensionsexemplar. Da es Zeit für Weihnachtskarten ist: Welche Schrift kommt dieses Jahr auf die Karte? Und warum? Stichtag ist Montag, der 24. November, 12:00 Uhr Mittag. Mehr über Hannes von Döhren: im Fontblog-Interview, das wir führten, als seine Foundry HVD Fonts in das FontShop-Angebot aufgenommen wurde.

Hannes von Döhren: Every Day I Draw at Least One Letter. The HVD Fonts TYPE BOOK | Text englisch, 296 Seiten, davon 24 Seiten auf Zeitungspapier mit 31 Font-Familien mit insgesamt 358 Einzelfonts, Format 17 x 24 cm, inklusive 5 Fonts im Wert über 70 Euro zur freien Nutzung | 39,80 € – beim Verlag Hermann Schmidt Mainz bestellen.

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Fotos: Cover ©Verlag Hermann Schmidt Mainz, Innenseiten © Hannes von Döhren


Der 100 beste Plakate 14 Wettbewerb startet

100bp14_logo_web_lila-800pxAm 15. Dezember  schreibt der 100 Beste Plakate e.V. wieder den internationalen Designwettbewerb »100 beste Plakate des Jahres Deutschland Österreich Schweiz« aus. Plakatgestalter, Auftraggeber und Druckereien aus den drei Ländern sind aufgerufen, bis 25. Januar 2015 Plakate aller Genres und Gestaltungsmittel einzureichen, die im Jahr 2014 gedruckt und veröffentlicht worden sind.

Der Wettbewerb finanziert sich aus den Gebühren der Teilnahme: für ein Plakat 50, bis drei Plakate 90, bis fünf Plakate 130, bis 9 Plakate 150, ab 10 Plakate 200 €. Studierende und Mitglieder des Vereins 100 Beste Plakate e. V. entrichten jeweils die Hälfte.

Die Auswahl erfolgt Ende Februar 2014 in Berlin durch eine vom Vorstand des 100 Beste Plakate e.V. berufene internationale Jury mit Philippe Apeloig (F Paris), Christof Nardin (A Wien), Jiri Oplatek (CH Basel), Ariane Spanier (D Berlin) und Richard van der Laken (NL Amsterdam). Weitere Informationen: www.100-beste-plakate.de.


TYPO Berlin 2015 zu dritt für nur je 333 Euro

TYPO voraus. Vom 21. bis 23. Mai 2015 sagt TYPO Berlin der Oberflächlichkeit den Kampf an. Es geht um Charakter. In einer Welt eiliger Produktions-Zyklen und visueller Austauschbarkeit zeigen wir Wege zur Erkennbarkeit. Und feiern Haltung. Gemeinsam mit Sprechern und Publikum beleuchtet die 20. FontShop Konferenz das gewisse Etwas in Inhalt, Form, Farbe und dem Buchstäblichen Ganzen (engl. Character) im Design.

Unser  ★ dieser Woche sichert ein günstiges Gruppenticket für die Konferenz und gilt nur bis 30. November:TYPO-B15-3er_Fontblog

Als TYPO Sprecher haben wir Persönlichkeiten eingeladen, deren Arbeiten über die internationale Designszene hinaus Bekanntheit erlangten: Emory Douglas, der die Black Panther Bewegung visuell begleitete, nachdem er sein Handwerk  in der Druckerei eines Jugendgefängnisses in Ontario gelernt hatte und dessen Arbeiten inzwischen internationale Museen bevölkern. Gemma O’Brien, die auf der TYPO 2008 mit einer kalligrafischen Ganzkörper-Inszenierung für Aufsehen sorgte und deren grafische Arbeiten weltweit für ihren Charme, Witz und ihre Energie gefragt sind. Aaron Draplin, der der Snowboarding-Szene entsprang. Seine Arbeiten versprühen knallige Selbstironie voller Leidenschaft. Sein Motto: »Arbeite hart und mach gute Arbeit für gute Leute.«

Ein Sprecherpaar, das besonderen Aufschluss über die Essenz von Charakter verspricht, sind Manfred Hild und sein humanoider Begleiter Myon, entwickelt am Forschungslabor für Neurorobotik der Berliner Beuth-Hochschule. Die sensomotorischen Regelkreise des Roboters bilden die Strukturen und Neurodynamiken des Gehirns nach. Zur Zeit lernt Myon, was es heißt, menschliche Gefühle zu verstehen und sie darzustellen. In wenigen Monaten soll er zusammen mit dem deutsch-britischen Performancekollektiv Gob Squad auf der Bühne der Komischen Oper Berlin stehen.

TYPO-2014-Foto--Sebastian-WeissIm Haus der Kulturen der Welt dreht sich vom 20. – 23. Mai nächsten Jahres alles um das Thema Character. Das ist noch eine Weile hin, Schnellanmelder können die Zeit nutzen und kräftig sparen. (Foto: Sebastian Weiß, TYPO 2014 – David Carson).

Weitere Sprecher: Tina Roth Eisenberg (Creative Mornings), Josh Higgins (Facebook Front End) , Erik Kessels (Found Footage) , Jon Burgerman (Doodle Kunst), Francesco Franchi (Designing News), Oliver Reichenstein (Information Architect), Luc(as) de Groot (ARD Corporate Font), Johannes Bergerhausen (Digitale Keilschrift) und ständig erhalten wir neue Zusagen.

Moderatoren: Erik Spiekermann @spiekermann, Stephen Coles @stewf, Indra Kupferschmid @kupfers und Sonja Knecht @sk_txet.

Jetzt Kollegen, Weggefährten oder alte Studienfreunde einsammeln, als 3er-Gruppe für nur 333 Euro pro Person (zzgl. MwSt.) anmelden und bis zu 316 Euro pro Ticket sparen!  Zur Buchung …


Monotype legt Recorder Magazin neu auf

Monotype-Recorder-CoverVor über 110 Jahren, 1902, veröffentlichte Monotype die erste Ausgabe des Recorder-Magazins. Was als Fachpublikation zu den eigenen Druckmaschinen begann, entwickelte sich in den gut 70 Jahren seines Bestehens zu einer festen Magazingröße.

Die Inhalte, breitgefächert: Über die Darstellung des mechanischen Satzes und seiner ständigen Fortentwicklung bei Monotype- und Linotype- Druckmaschinen. Oder die Veröffentlichung neuer Schriften von Entwerfern wie Stanley Morison oder Eric Gill. Auch der Dokumenation und Bewahrung historischer Druck-Fertigkeiten verschrieb sich das Magazin, das besonders unter der über 30 Jahre währenden Redaktion von Beatrice Ward als geschätzte Informationsquelle für die Druckindustrie und die entstehende Grafikbranche galt.

Seinen Lesern war das Magazin ein verlässlicher Begleiter durch die wechselhafte Zeit der klassischen Moderne. In der Postmoderne erreicht die Vielfalt an (typo-) grafisch aufbereiteter Information nie gekannte Dimensionen. Und der Monotype Recorder kehrt zurück.

Die Neuauflage des Magazins widmet sich Monotypes heutigem Gut, den Schriften. Die erste neue Ausgabe knüpft am redaktionellen Faden des Vorgängers an: Chefredakteurin Emma Tucker beleuchtet das aktuelle Schriftengeschehen ebenso wie die Geschichte der Schriften der letzten 100 Jahre.Monotype-Recorder-Innenseite-1696

Sie besucht die AIGA Ausstellung „100 Years of Type in Design“ in New York, spricht mit Bärbel Bold und Ingo Italic von „Letters are my Friends“ dem ersten typografischen Concept Store in Berlin und sie sucht gemeinsam mit Schriftenentwerfer Gunnar Viljálmsson im Ottomanischen Reich nach den Wurzeln arabischer Zeichen.

Traditionelle Wege mit Schrift zu arbeiten, wie Allan Kitchings Poster-Tribut an fünf Grafik-Ikonen, feiert der Recorder ebenso wie  die Vielfalt existierender Fonts mit einer Tafel aus mehreren 100 Satzpunkten, die Abott Miller für die Wandgestaltung der AIGA-Ausstellung entstehen ließ.

Der Recorder liefert, wie sein Vorbild, eine gut recherchierte Bestandsaufnahme aus der Welt der Schriften, deren unterschiedliche Strömungen er liebevoll illustriert aufnimmt.

 

Das mit aufwändiger Goldprägung, Sonderfarben und Centerfold  auf Mohawk Superfine Papier gedruckte Magazin hat 120 Seiten. Gestaltet wurde The Recorder von Luke Tonge und kann für 13,64 Euro, inklusive Verpackung und Versand, hier bestellt werden: www.recordershop.monotype.com.

Die Auflage ist limitiert.


Typografische Termine in Mainz

In der kommenden Woche finden in Mainz gleich zwei Termine für Freunde von Fonts und Typografie statt:

am Mittwoch, 19. November um 19:00 Uhr stellt Johannes Bergerhausen (decodeunicode,  Designlabor Gutenberg, FH Mainz) die Publikation »Digitale Keilschrift / Digital Cuneiform« mit einem Vortrag im Gutenberg-Museum vor. Anschließend gibt es einen Umtrunk.

Digitale Keilschrift Bergerhausen

U+12117: Sumerisches Zeichen für Verwirrung aus dem Digitalen Keilschrift Projekt, an dem Johannes Bergerhausen seit 2007  arbeitet.

Für alle, die tiefer eintauchen möchten: Am Donnerstag, 20. November um 18:00 Uhr ist das Atelier National de Recherche Typographique (ANRT) aus Nancy, Frankreich, zu Gast im Designlabor Gutenberg (IDG) an der Hochschule Mainz. Sowohl Direktor Thomas Huot-Marchand als auch Studenten des ANRT stellen ihre Projekte auf Englisch aus dem Post-Master Studiengang des ANRT vor, in dem fachübergreifend Schriften für wissenschaftliche Zwecke gemeinsam mit den Wissenschaftlern gestaltet werden. Pro Jahr werden nur sechs Studierende in diesen Kurs aufgenommen.

Der  Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Ort ist der Liebfrauenplatz 5 in Mainz.


Fünf Fragen an Jens Kutilek, FF Font-Techniker

Vermutlich ist Azuro die erste Schriftfamilie, deren Bildschirmverhalten bereits in der Entwurfsphase unter Windows, Mac-OS und Apple iOS unermüdlich getestet wurde, Rückwirkung auf den Designprozess inbegriffen. Daher ist Azuro am Bildschirm und auf Papier in hohem Maße leserlich (zum Beweis: Azuro als Webfont für diesen Blog oben auswählen). 2011 bei FontShop erschienen, wurde Azuro von Georg Seifert entworfen und von Jens Kutilek gemastert.

Jens_Kutilek-FontShop

Neben seiner Arbeit an vielen FontFonts hat Jens auch dafür gesorgt, daß die Webfonts der Süddeutschen Zeitung am Bildschirm gut aussehen, ebenso wie der Schriftschnitt der Real Text, der Erik Spiekermanns Buch “Hallo, ich bin Erik” beiliegt

Kommenden Freitag (14. November) spricht Jens  auf dem TYPO Day München darüber, wie sich sorgsames Mastering auf die Qualität einer Schrift auswirkt. Jens Kutilek studierte Kommunikationsdesign in Braunschweig, gründete nach dem Studium mit zwei Freunden das Webdesign-Büro Netzallee und arbeitet seit 2007 als Fonttechniker bei FontShop.

1. Was hat Dich bewogen, Dein Augenmerk auf die technische Seite des Schriftenentwurfs zu legen?

Meine Interessen haben sich schon immer zwischen den technischen und künstlerischen Feldern bewegt. Als Jugendlicher habe ich am C64 programmiert und gepixelt, und in der Schule meine Lehrer zum Verzweifeln gebracht, weil ich die Schulstunden damit verbracht habe, in mein Notizbuch zu zeichnen. Ich habe dann, weil ich an der Kunsthochschule nicht genommen wurde, ein Ingenieursstudium begonnen, was eigentlich von vornherein zum Scheitern verurteilt war. In den vier Semestern begann ich, mich für Serveradministration und Webdesign zu interessieren, und nicht zuletzt haben die Vorlesungsskripte für Mathematik mit all ihren Formeln mein Interesse für Typografie am Computer entfacht. Die waren offensichtlich nicht mit Word gesetzt, sondern es gab (für mich) geheime, viel mächtigere Textsatzsysteme.

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Als Alternative zur allgegenwärtigen Comic Sans veröffentlichte Jens 2008 für den Einsatz in Kindergärten, Vereinen, im Büro und zu Hause  – Comic Jens. Inzwischen erfreut der Creative-Commons Font sich großer Beliebtheit und erhält im kommenden Jahr einen kommerziellen Nachfolger.

Beim zweiten Versuch bin ich dann an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig gelandet und habe dort Kommunikationsdesign studiert. Dort enteckte ich Typedesign – meine Professoren befassten sich jedoch mehr mit der Anwendung von Schrift. Diese Richtung habe ich nicht konsequent weiterverfolgt und mich auf Webdesign konzentriert. Die Erkenntnis, daß sich meine Interessen in der Schrifttechnik fast ideal vereinen lassen, entstand nach dem Studium, und ich hatte das Glück, dies zu meinem Hauptberuf machen zu können.

2. Berlin gilt zur Zeit als Hochburg für Typedesigner. Wo findet man die typografischen Techniker? Bei GitHub?

Viele spannende Tools werden aber auch als Auftragsarbeiten für Kunden entwickelt und erreichen die Öffentlichkeit nicht. Man sieht höchstens mal einen Screenshot davon.

Ja, auf GitHub stellen viele aus der neuen Generation der „programmierenden Typedesigner“ ihre selbstprogrammierten Tools freundlicherweise der Allgemeinheit zur Verfügung.

Persönlich treffen kann man viele der im normalerweise im Verborgenen arbeitenden Fonttechniker aus aller Welt auf Konferenzen wie der Robothon in Den Haag, oder der jährlichen ATypI-Konferenz.

3. Welche technischen Anforderungen sollte eine moderne Schriftenfamilie erfüllen?

Zeitgemäße Font-Familien sollten in allen Umgebungen gut funktionieren, sei es als OpenType-, als Office-, Web- oder App-Font. Das hört sich selbstverständlich an, ist aber nicht ganz einfach zu erreichen. Bei FontShop haben wir es gut, da wir durch die Automatisierung und unsere eigenen, ständig weiterentwickelten Produktionsstandards viele Klippen ganz automatisch umschiffen.

Als „Einzelkämpfer“ ist man da im Nachteil, weil man nie so viele Testsysteme, sowohl hardware- als auch softwareseitig, auf aktuellem und auch älterem Stand, vorhalten kann, und die Fontproduktion mit viel mehr Handarbeit verbunden ist.

FF-Hertz

Schmale Zeichen und hervorragende Lesbarkeit, vor allem am Bildschirm – die herausstechenden Eigenschaften der FF Hertz Textfamilie von Jens Kutilek, die sich zur Zeit im finalen Mastering befindet und Anfang 2015 als FontFont erscheint  

Immer noch wichtig ist auch die Bildschirmoptimierung, trotz ständig steigender Bildschirmauflösungen. Da ist die Handarbeit der Automatik immer noch überlegen, und wird es auch in den kommenden Jahren sein.

4. Deine Font-Technik-Tool Top 5?

Mein Schweizer Messer sind sicherlich die Python-FontTools, mit denen man praktisch jedes Bit einer Fontdatei einzeln modifizieren kann. AnchorOverlayTool-RobofontUnd wenn es eine Funktion nicht gibt, kann man sie sich selbst dazuprogrammieren. Python hat sich als Programmiersprache der Wahl für alles, was mit Fonts zu tun hat, etabliert.

Ein ähnliches Tool, ohne Erweiterbarkeit, dafür mit grafischer Oberfläche, ist DTL OTMaster.

Glyphs und RoboFont sind zwei moderne Fonteditoren mit unterschiedlichem Konzept. Glyphs nimmt einem viel Arbeit und technische Entscheidungen ab und läßt einen so schnell zum Ziel kommen, RoboFont ist mehr eine Plattform, auf der man sich ein Schriftentwurfs- und -produktionssystem nach eigenen Vorstellungen detailliert selbst bauen kann.

ToGA-Animation

Für die Bildschirmoptimierung von Fonts benutze ich immer noch FontLab Studio. Es gibt zwar Programme, die in dem Bereich mehr können, aber das beste Tool ist immer das, was man beherrscht.

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Abb. links: AnchorOverlayTool ist ein Tool, das Jens für RoboFont selbst programmiert hatt, um die Positionen der Akzente als Vorschau sehen zu können. Glyphs enthält diese funktion bereits, in RoboFont muss man sie selber programmieren. Abb. rechts: ToGA (Topographic Glyph Analyzer) ist eines der so genannten „geheimen“ Tools, das charakteristische Punkte in nicht interpolierbaren Glyphen identifizieren kann. Der links angeklickte gelbe Punkt wird vom Programm im rechten Buchstaben gesucht und dort mit einem blauen Kreis markiert.

5. Welche Deiner gemasterten Schriften ist Dein persönlicher Liebling?

Technisch am spannendsten sind Schriften, die an die Grenzen der Fonteditoren und Tools gehen, wie etwa Schriften mit mehreren Schreibsystemen. Die Superfamilie FF Amman von Yanone vereint zum Beispiel lateinische und arabische Buchstaben in sich.

Dort ist man mit FontLab schnell am Ende, und muß sich andere Tools suchen, mit denen man arbeiten kann, oder, wenn es nichts passendes gibt, selbst anfangen zu programmieren. Die Tools im Dialog mit den zu bearbeitenden Schriften weiterzuentwickeln bringt das technische Know-How in unserem Type Department am meisten voran, glaube ich.

Bei den Webfonts für die Süddeutsche Zeitung, die ich für den Bildschirm optimiert habe, bin ich stolz auf einen kleinen Hinting-„Trick“: Nachdem die neuen Fonts bei Lesern mit älteren Windowssystemen nicht gut ankamen, habe ich sie so gehintet, daß sie auf den alten Systemen fast nicht von der vorher benutzten Georgia zu unterscheiden sind.

Auf neuen Systemen sieht die Schrift dagegen deutlich unterschiedlich aus, was ja auch der Sinn einer eigenen Hausschrift ist.

Das Mastern der FF Quixo von Frank Grießhammer hat mir großen Spaß gemacht. Vielleicht liegt es nur daran, daß ich Frank persönlich kenne, aber ich habe in vielen Details der Buchstabenzeichnungen Franks Persönlichkeit und Humor erkannt. Außerdem hat er sehr gute und vollständige Arbeit geliefert, so daß ich nicht mehr viel zu tun hatte und nur noch ein wenig technischen Feinschliff anbringen mußte …

Weil Jens nicht nur an den Schriften anderer Leute arbeiten wollte, hat er über die letzten Jahre kontinuierlich an einer eigenen Handschrift- und einer Textschriftfamilie gearbeitet. Die Familien FF Comic Jens und FF Hertz werden 2015 in der FontFont-Bibliothek erscheinen.


Texta – typografischer Sans-Allrounder von Latinotype

Zeitgemäß, offen und vielseitig präsentiert sich die Texta Familie. Die Schriftschnitte Thin, Light, Book, Regular, Medium, Bold, Heavy, Black, und jeweils passende Kursive, stemmen ein Vielzahl typografischer Aufgaben. Modell für die Familie standen die humanistischen Sans Familien von Adrian Frutiger und Edward Johnston. Zusätzlich flossen bei der Gestaltung der Versalien Schriften von Beschilderungen ein.

Texta-Poster FontShop

Macht eine gute Figur in den unterschiedlichen Gestaltungsräumen: Texta Sans eignet sich für Texte und Headlines ebenso wie für Displays, Poster und Verpackungen

Latinotypes Daniel Hernández Sánchez & Miguel Hernández Montoya konzentrierten sich beim Entwurf der serifenlosen Brotschrift auf den Kontrast aus rationaler Formenstrenge der Zeichen und der Dikten der Schriftschnitte. Dazu entwarfen sie einen Alternate-Font, der einer monotonen Anmutung entgegenwirkt und der für jeden Schriftschnitt geometrische Alternativen bereit hält. Wie bei allen Schriften von Latinotype sorgen auch bei Texta ausgefeilte Details für Charakter. 

Texta-Alternates FontShopClou der Texta-Familie sind die Alternate-Schnitte, die Kleinbuchstaben, zum Beispiel ‚a‘ ‚g‘, oder ‚y‘ mit ihren geometrischen Gegenstücken darstellen

Das Texta-Komplett-Paket ist unser ★ der Woche: Für kurze Zeit können wir das Paket mit 32 Fonts für 14,64 statt 183 Euro anbieten.

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Der Preis versteht sich zzgl. MwSt., Preisänderungen vorbehalten.

 


Geht es Industriedesignern besser als Grafikdesignern?

Eine frühe Zwischenbilanz zum Honorar- & Gehaltsreport 2014 zieht der Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Kommunikationsdesigner, Christian Brüning: „Die ersten Tendenzen sind schon erkennbar, die Industriedesigner sind sichtbar besser gestellt als die KDler.“ Bereits zum vierten Mal startet der Verband seine Online-Umfrage zu Honoraren und Gehältern im Design.

Die Umfrage ist bereits freigeschaltet und läuft noch bis zum 16. Dezember 2014. Teilnehmen können alle selbständigen und angestellten Kommunikations- und Industriedesigner in Deutschland und Österreich: Hier klicken, um mitzumachen.

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Design wird als bedeutender Wirtschaftsfaktor gefeiert, Gestaltung gilt als überaus attraktives Berufsfeld. Aber wie lebt es sich als Designer? Gesicherte Existenz oder gerade mal wieder so über die Runden gekommen? Das Klischee malt glanzvolle Altbau-Residenzen wie prekäres Lebenskünstlertum mit dem Laptop im Café. Seriöse Zahlen, die ein realistisches Bild vermitteln, sind Mangelware. Änderungen auf politischer oder gesellschaftlicher Ebene sind jedoch nur auf Basis seriöser Zahlen zu erzielen.

Erstmalig sind neben den Kommunikationsdesignern auch alle Industrie- und Produktdesigner zur Teilnahme eingeladen. Ebenso die österreichischen Kolleginnen und Kollegen. Sowohl der VDID Verband Deutscher Industrie Designer wie der österreichische Designverband designaustria sind Kooperationspartner beim diesjährigen Honorar- & Gehaltsreport.

Der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner will wissen, wie Designer leben und arbeiten, wie viel Geld Sie bekommen und wie Sie damit zurecht kommen. Ob das Geld zur Familienplanung reicht und ob Designer sich fair behandelt fühlen.

Die mit dieser Umfrage gewonnenen Zahlen leisten einen wichtigen Baustein zur Diskussion über die Situation der Kreativwirtschaft und helfen den Verbänden dabei, die Interessen der Designer besser gegenüber der Politik zu vertreten. Im Mai 2015 werden die Ergebnisse dieser Umfrage veröffentlicht.

Die Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen beansprucht rund 10 Minuten. Die Teilnahme ist anonym und die erhobenen Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben. Lediglich die IP-Adressen der Teilnehmer werden temporär gespeichert, um versehentliche Doppelteilnahmen zu verhindern.


30 Tage Kunst im Orangelab, Berlin

30 Tage Kunst im Orangelab (Foto: Chloë Litchfield)

30 Tage Kunst, eine Veranstaltung des Orangelab (Foto: Chloë Litchfield)

Zum fünften Mal findet in diesem November die Veranstaltungsreihe 30 Tage Kunst statt, im Orangelab, das seit 3 Jahren auch die Heimat des Creative Morning Berlin ist. Die Idee für das einmonatige Kunst-Event stammt vom Leiter des Orangelab, dem Schauspieler Hans Brückner. »Ursprünglich wollte ich in meiner Wohnung Lesungen im Stile der Salons des frühen 20sten Jahrhunderts anbieten.« erinnert sich Brückner an die erste Idee. Doch seine Wohnung war zu klein dafür. 2009 lernte er Marc Maximilian Doege kennen, der am Kurfürstendamm gerade die Galerie POPUP 195 eröffnet hatte. Und genau dort fand am 1. November 2009 die Premiere von 30 Tage Kunst statt: Hans Brückner trug Edgar Allan Poe vor, am Flügel begleitet von Marco Maria. Fotos von diesem Abend gibt es keine, aber einen Blogbeitrag von Hans Brückner …

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Hans Brückner in seiner Spielstätte, dem Orangelab, wo er ab morgen 30 Tage Kunst anbietet (Foto: Robert Schatton)

Übermorgen, am Halloween-Freitag, startet also die fünfte Saison, mit einem Aufwärmabend unter dem launigen Motto: »Meet the artist in person. Stehrumchen mit Film.« Gezeigt werden die Film »Am Savignyplatz«, von Caterina Woj, und die 30-minütige Reportage »Von 6 bis 6 am Savignyplatz«. Im Programm heißt es: »Der Savignyplatz gehört den Bohemiens. Den Bildungsbürgern, Literaten, Künstlern und solchen, die sich dafür halten. Leute, die gern lange schlafen und spät ins Bett gehen. Lange ausharren. In den vielen guten Kneipen am Bermudadreieck der bürgerlichen Piazza. Zum Beispiel im ›Zwiebelfisch‹. … Hier ist die Zeit stehen geblieben. Die Stammgäste altern mit. Auch Zappa, der Kneipenkater, verbringt hier lange Nächte.«

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Wenn der Verleger Klaus Wagenbach und der Chef des Buchhändlerkellers in der Carmerstrasse über ihren geliebten Platz erzählen, gibt es viel zu schmunzeln. Und zu lernen. Über die berüchtigten 70er Jahre. Wie das alles hier einmal war. Beide Filme vermitteln ein Bild vom Savignyplatz, das viele Altberliner vergessen haben und Neuberliner noch nicht kennen. Künstler und Verleger, Literaten und Schauspieler erzählen und führen in ihre Welt. Der Eintritt ist frei.

Am Samstag erwartet uns eine Veranstaltung, die auch bei Grafikern und Editorial-Designern auf Interesse stoßen sollte. Es geht um die Zeitschrift »Das Magazin«, und die Devise lautet: 90-60-90 – ein maßloser Abend mit dem Magazin. Die einen nennen das Heft »New Yorker des Ostens«, die anderen eine monatliche Wundertüte. Gegründet 1924, erfindet sich Das Magazin immer wieder neu und hat mit seiner ungewöhnlichen Mischung aus Journalismus und Literatur seit Jahrzehnten Erfolg.

Viel Platz, zentrale Lage, angenehme Atmosphäre: Das Orangelab, auch die Heimat des Creative Morning Berlin (Foto: Fabian Hamacher)

Viel Platz, zentrale Lage, angenehme Atmosphäre: Das Orangelab, auch die Heimat des Creative Morning Berlin (Foto: Fabian Hamacher)

Am ersten »amtlichen« Abend von 30 Tage Kunst erzählen die Macher des Magazins Stories und Skurriles aus 90 Jahren Redaktionsarbeit. Hierzu begrüßt Hans Brückner Pierre Sanoussi-Bliss und Franziska Arnold, sowie die Magazin-Kolumnisten Kirsten Fuchs und Stefan Schwarz. Es singt Pascal von Wroblewsky. Eintritt: 12,50 €.

Das Programm der folgenden Tage ist bereits online, was die Planung der Novemberabende ungemein erleichtert. Hier alle Events von 30 Tage Kunst 2014. Karten online reservieren nicht vergessen!


Typofolio – Fonts mit Leidenschaft aus Amazonien

Typefolio LogoMarconi Gomes Lima strebt nach Perfektion. Zwei Kriterien kennzeichnen seine Entwürfe. Lima feilt und tüftelt sowohl zeichnerisch als auch technisch auf hohem Niveau.

Limas Schriften gemein ist die begeisterte Besessenheit mit der ihr Schöpfer seiner Profession nachgeht: ausgefallene Konzepte, sorgfältige Formgebung, balancierte Kontraste und nicht zuletzt ein prall gefüllter Zeichenvorrat. Als der Woche bieten wir für kurze Zeit alle Schriften von Typefolio mit einem Rabatt von 30% an.

Zu den Schriften: Zwei Entwurfsmodelle verbinden Madre Script, die Konstanz der Form zum Einen, zum Anderen die Freiheit der Schreibschrift. Dazwischen bewegt sich mit vielfältigen Zeichenverbindungen und raffinierten, sehr senkrechten Schwüngen die vielseitige Madre-Schreibschrift im Print- und Web-Format. Die OpenType-Feature Menüs ‘Contextual Alternates – calt’ und  ‘Ligatures – liga’ sorgen für die präzise Steuerung von Alternativ-Zeichen und Verbindungen.  

Madre-Script FontShop

Madre Script ist ein ein technisch ausgeklügelter und gut gelaunter Script-Allrounder für alle gestalterischen Situationen, die nach Persönlichckeit, Charme und Wärme verlangen: Verpackungen, Anzeigen, Branding, Headlines …

Adriane ist eine Sippe. Von Sippen statt von Familien reden wir, wenn ein Schriftsystem mehrere Schriftklassen abdeckt. Die Kernfamilie mit den vier Grundschnitten Regular und Bold, sowie passenden Kursiven entstand von 2006 bis 2007. Als Textfamilie mit hoher X-Achse für optimale Lesbarkeit ausgerichtet, überrascht sie mit ausgefallenen Details. 

Wie alle Fonts von Marconi Lima überzeugt Adriane Text mit einem enormen Zeichenvorrat aus Small Caps, vier Ziffernsätzen (Tabellen- und Proportional- Ziffern, je mediäval und versal), zahlreiche Ligaturen für verschiedene Buchstaben-Kombinationen und zusätzlich Ornamente, Dingbats und Ampersands.  

Adriane-Text FontShop

Adriane Text, gezeichnet für den Mengensatz, bleibt auch in kleinen Größen bestens lesbar. Der Fluss der Kursiven setzt einen zusätzlichen Akzent.

Adriane Swash ist ist der schwungvolle Display-Vertreter der Sippe. Basierend auf der Formensprache der Text-Familie, verhilft sie Überschriften und Auszeichnungstexten zu einem klassisch-glamorösen Auftritt. der Swash-Schnitt enthält Versalien, Small Caps und Minuskeln. Die Schwungbuchstaben werden im OpenType-Menü aktiviert. Dort können auch Initale, Mittel- und Abschluss-Zeichen angewälht werden, sowie eine große Palette zusätzlicher Zeichen, wie Alternates, Ornamente und fremdsprachige Zeichen.

Adriane-Script FontShopAdriane Swash enthält über 200 Schwungbuchstaben und ist mit insgesamt über 1000 Glyphen so luxuriös ausgestattet, dass dekorative Elemente mit viel Prunk versehen werden können

Adriane Lux rundet die Adriana-Sippe ab. Als zweiter Titling-Kompagnion, sorgt der Inline-Font für traditionelle Display-Auftritte. Auf Postern oder Verpackungen, in Anzeigen oder Broschüren – Adriane Lux greift die Antiqua-Form traditionellen Gravurschriften des 19. Jahrhunderts auf und führt sie mit ultra-moderner OpenType-Technologie zu neuer Blüte. Auch was den Zeichenvorrat angeht, schöpft Adriane Lux aus dem Vollen: Über 700 Glyphen enthalten Ligaturen, Alternates, Ornamente und Akzentbuschaben für alle gestalterischen Lebenslagen.

Adriane-Lux-FontShop

Mit Adriane Lux erhält die Adriane Sippe einen Gravur-Vertreter, der für Branding- oder Labeling- Aufgaben Akzente setzt. Tradition spricht aus der Inline-Antiqua, Moderne aus der Technik, auf der sie basiert.

Petala hat eine eigene, eine lange Geschichte: Fast 10 Jahre lagen zwischen den ersten Zeichnungen und der Veröffentlichung der Großfamilie 2013. Kaum eine Glyphe wurde nicht mehrfach umgezeichnet. Die Neo-humanistische Grotesk umfasst neun Schriftschnitten von Thin bis Black und passende Kursive. Petala verfügt über eine ausgezeichnete Lesbarkeit, kombiniert mit einer starken Persönlichkeit.

FontShop Petala

Auch langen Texten verleiht Petala ruhige – nie ermüdende – Harmonie. Fast 1000 Glyphen beleben den Satz zusätzlich mit Ligaturen, Alternates, Akzentzeichen, Ziffern und Symbolen.

Tintenfallen (Ink Traps), zum Beispiel bei ‚M‘, ‚N‘, ‚A‘ und ‚t‘ verhindern das Zulaufen der Buchstaben in ungünstigen Druckumgebungen. Mit Effizienz und Persönlichkeit vermittelt Petala Pro ihre Botschaft in anspruchsvollen Satz-Umgebungen wie Editorial- oder Corporate- Projekten. Mehr über die Petala-Familie enthält der Fontblog-Beitrag zu Petalas Veröffentlichung.

Über Marconi Gomes Lima
In Macapá-Amapá  am Amazonas-Delta lebt und arbeitet Marconi Gomes Lima als Art Direktor und Grafikdesigner. Er liebt die neuen Medien, das Internet, den ständigen Zugriff auf Font-Editing-Software, die schnelle Greifbarkeit der Fachliteratur und den permanenten Austausch mit einer Community, die Font-besessen ist. In dieser Umgebung ist es sein ultimatives Ziel „Schriften zu entwerfen, deren Botschaft inspiriert, und Buchstaben, die spüren lassen, welchen Wert sie haben.“

Typefolio Pakete bei FontShop

• Madre Script OT oder Web | Einzelschnitt | je 13,30 Euro statt 19 Euro
• Adriane Text OT oder Web | je 4 Fonts | Normal und Bold, Kursive 81,90 statt 117 Euro
• Adriane Swash OT oder Web | Einzelschnitt | je 30,10 Euro statt 43 Euro
• Adriane Lux OT oder Web | Einzelschnitt | je  25,20 Euro statt 36 Euro
• Petala Pro OT oder Web | je 18 Fonts | Thin bis Black, Kursive, 133 Euro statt 190 Euro
• Petala Pro OT oder Web | Einzelschnitt | je 19,60 Euro statt 28 Euro


Alle Preise zzgl. MwSt. Änderungen vorbehalten.