SwiftKey: Was taugt die alternative iOS-Tastatur

Drei Screens mit SwiftKey auf dem iPhone

Die kostenlose Third-Party-Tastatur SwiftKey: zwei Layouts, Tastenbeschriftung in Versalien und Gemeine, leichte Sprachumschaltung, aber … inakzeptabler Eingriff in die Privatsphäre

Für die Nutzer von iPhones und iPads beginnt heute eine neue Ära des mobilen Tippens. Mit der Veröffentlichung von iOS 8 diese Nacht halten erstmals alternative Keyboards Einzug ins mobile Apple-Betriebssystem, die den Sprachstil des Nutzers erlernen und interessante Eingabeoptionen bieten. Allen voran hat Apple selbst die integrierten Tastaturen mit der Gedankenlese-Funktion QuickType ausgestattet, die das Schreiben ziemlich beschleunigt. Hierzu tauchen oberhalb der Tastatur drei Ganzwort-Tasten auf, die versuchen, dem Schreibenden die Worte aus dem Mund zu nehmen, bzw. aus den Fingerspitzen. Bereits beim ersten Benutzen verleitet die Automatik zu Spielereien, z. B. dem Verfassen selbstgesteuerter Tweets:

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Der Unterschied zwischen fontshop.de und … .com

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Kunden fragen: »Welches war noch mal der Unterschied zwischen fontshop.de und fontshop.com«. Ganz einfach, und das hat sich mit dem heutigen Relaunch auch nicht geändert:

  • Schriften im Download gibt es (weltweit) unter fontshop.com
  • alles andere (Font-CDs, Services, TYPO, News …) auf fontshop.de für deutsche Kunden
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KircherBurkhardt + BurdaCreative = C3

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Die beiden Content Marketing-Unternehmen KircherBurkhardt und BurdaCreative schließen sich zusammen und gründen die Agentur C3. Noch 2014 soll das neue Unternehmen (vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamts) aktiv werden. Je 50 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen halten Hubert Burda Media sowie die beiden Gründer Lukas Kircher und Rainer Burkhardt. Die digitale Redaktionsagentur Wundermedia, die Burda Anfang des Jahres akquiriert hat, wird ebenfalls in das neue Unternehmen eingebracht. Die Führung von C3 übernehmen Burkhardt und Kircher, sowie der derzeitige BurdaCreative Geschäftsführer Gregor Vogelsang.

Die neue Agenturgruppe C3 verfügt über 59 Mio. Euro Umsatz und 400 Mitarbeiter. Im BVDW-Ranking steigt C3 damit in die Top 5 der größten Digitalagenturen Deutschlands ein und wird darunter die einzige sein, die ihren Fokus auf die Kreation von Content legt. Weit über 100

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Fontblog ist umgezogen …

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… aber ihr müsst nichts tun. Er wird weiterhin unter fontblog.de zu finden sein, aber sein tatsächlicher Wohnort ist die komplett neu gebaute fontshop.de-Homepage, die Morgen ans Netz geht. Außerdem werden der Fontblog und der FontShop-Blog meiner Kollegin Sabine Gruppe inhaltlich verschmelzen. Wir berichten dann – unter dem Fontblog-Dach – abwechselnd aus der Grafikszene und über neue Schriften. Dies alles passiert in den kommenden Stunden … mit Sendepausen und Bildruckeln ist zu rechnen. Bis morgen. (Foto: mit freundlicher Genehmigung von Shutterstock)

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Apple’s ungeschicktes Musikgeschenk

U2, live in Mailand 2009

Mal angenommen, du isst gerne Müsli, vorwiegend Bio-Qualität. An einem wunderbaren Spätsommertag, nach dem Einkauf im Supermarkt, begrüßen dich freundliche Kellogg’s-Promoter hinter der Kasse, die jedem Kunden drei Pakete Kellogg’s-Frühstücksflocken im Gesamtwert von 9,90 € in den Einkaufswagen legen. Ein Geschenk des Hauses. Du wirst es nicht annehmen. Du wirst es den Vertreten freundlich zurückgeben mit der Bitte, es jemand anderem zukommen zu lassen.

Während Apple seine Produkte traditionell bis zum letzten Schräubchen durchdenkt, war die Musik-Verschenk-Aktion vor einer Woche überhaupt nicht durchdacht. 500 Millionen iTunes-Kunden fanden im Laufe des Dienstags auf einmal das neue Album der britischen Band U2 in ihrem Einkaufskorb, »Songs of Innocence«, bezahlt von Apple, ready to download. Das fand ein geringer Prozentsatz der iTunes-Kunden, also mehrere Millionen, gar nicht nett.

Apple hatte die Büchse der

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Hoftypes Orgon Slab Familie für die Hälfte

Mit Orgon Slab entwarf Dieter Hofrichter, Hoftype-Gründer und langjähriger Weggefährte von Günter Gerhard Lange, eine lineare Antiqua mit kräfigen Slab-Serifen (Egyptienne). Besonnen transportiert die Familie große Textmengen, ohne das Auge zu ermüden. Das stabile, gut lesbare Schriftbild in kleinen Schriftgrößen, und der markante Auftritt in groß gesetzten Headlines und Aufmachertexten, machen den Reiz der zeitgemäßen Familie aus.

Auffälligstes Merkmal und prägend für Orgon Slabs klar-saubere Anmutung sind ‚scharfe‘ rechte Winkel in den Punzen von ‚a‘, und ‚d‘, oder im Auge des ‚d‘. Dem entgegen treten sanfte Rundungen der Buchstabenschultern und Ausläufe, zum Beispiel bei ‚m‘ und ‚e‘. Gerundete rechte Winkel definieren die Ecken der kräftigen Slab-Serifen.

Orgon SlabDer eckig-rund Kontrast verhilft der Orgon Slab Familie von Hoftype zu viel Charakter

Acht Strichstärken, Thin, Extra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold und Black mit jeweils passenden

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Überflüssiger »Speichersymbol«-Wettbewerb

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Das kommt davon, wenn man sein Berufsleben seit Jahrzehnten in Microsoft-Programmen verbringt … Die Stuttgarter Zeitung und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart glauben immer noch, dass Softwares und Websites den Befehl Speichern mit einem Disketten-Symbol visualisieren. »Jeder von uns klickt mehrfach täglich darauf, ohne darüber nachzudenken: auf das kleine Diskettensymbol in vielen Computerprogrammen, mit dem sich Textdokumente, Fotos oder andere Dateien abspeichern lassen.« heißt es auf der Website des gerade laufenden Wettbewerb Speichern unter …, der für diesen Befehl ein zeitgemäßes Symbol sucht.

Also, erstens hat der Wettbewerb den falschen Namen. »Speichern unter …« (im Englischen: save as …) und bezeichnet das Erstellen eines digitalen Duplikats unter einem neuen Namen. Gesucht wird aber ein Symbol für den Befehl Speichern. Zweitens habe ich schon seit Jahren nicht mehr auf ein Disketten-Symbol geklickt

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Im Orangelab: »Mit Design die Welt retten?«

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Am 18. September 2014 findet im Berliner Orangelab am Ernst-Reuter-Platz ein weiterer IDZ-Designdiskurs statt. Thema: »Ecodesign konkret: Einflussmöglichkeiten und Grenzen.« Drei ausgewählte Preisträger und Nominierte des Bundespreises Ecodesign diskutieren mit dem Publikum über Handlungsspielräume und Einflussmöglichkeiten von Design. Zum Beispiel: Was ist Ecodesign und welche Kriterien gelten dafür? Was motiviert Unternehmen, in ökologisch verträgliche Produkte und Services zu investieren? Wer bestimmt unser Konsumverhalten?

Auf dem Podium:

Moderiert wird die Diskussion von Cornelia Horsch, Direktorin des Internationalen Design Zentrums Berlin. Weitere Informationen unter http://www.idz.de/de/sites/2939.html. (Abbildung: frog design)

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Ausstellung in Berlin: Analog Mensch Digital

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»Analog Mensch Digital – Design an der Schnittstelle« lautet der Titel einer neuen Ausstellung von Shutterstock mit zehn der führenden Design-Studios in Deutschland, darunter Deutsche & Japaner, Elastique, Eps51, Fons Hickmann m23, Hort, Johannes von Gross, Studio Nand, Quintessenz (Abbildung), Swipe und Universal Interaction. Die Ausstellung ist vom 6. – 15. September 2014 im Berliner Direktorenhaus kostenlos zu sehen und stellt Visionen menschlicher Existenz an der Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt vor.

Shutterstock ließ die Umsetzung des Themas ganz bewusst offen, um der Kreativität seiner Partner freien Lauf zu lassen. Einzige Rahmenbedingung war die Nutzung des von Shutterstock angebotenen Bild-, Audio- und Video-Materials. Die Design-Studios erhielten dafür freien Zugang zu 40 Millionen Bildern, 1,5 Millionen Videos und über 60.000 Musiktiteln der Sammlung. Begleitend zur Ausstellung präsentiert Shutterstock Video-Porträts, Fotos und Texte

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Morgen in Berlin: Party mit FontFont-Kalender

gallery_print_arteDer Berliner Druckdienstleister Gallery Print ist vor 6 Jahren aus der Idee entstanden, die Produktion von Druckerzeugnissen als wesentlichen Teil des kreativen Prozess zu definieren und zu begleiten. Kein Wunder, dass mehr und mehr renommierte Künstler und anspruchsvolle Designer ihrer Arbeiten bei Gallery Print realisieren lassen. Zur Unternehmensphilosophie gehört auch, einmal im Jahr einem interessierten Fachpublikum den Beweis zu erbringen, warum diese Vorgehensweise zu beeindruckenden Ergebnissen führt. Andere nennen so etwas Open-house oder Firmenmesse, bei Gallery Print feiert man einfach eine Party. Und die ist legendär.

Morgen ist es wieder soweit. Auf dem Gallery-Print-Firmengelände in der Lützowstraße 107 erwarten die Veranstalter rund 1000 Besucher, die sich – bei Getränken und Finger-Food – über die neusten Techniken in Sachen Print, Papier, Veredelung und Typografie informieren werden. Für letzteres fühlt sich auch FontShop verantwortlich.

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