Auf einer belebten Straßenkreuzung in Amsterdam steht ein Mann und bittet vorbeieilende Menschen, ihm das kleine a aus der Grundschrift ihrer Tageszeitung zu beschreiben.
Der Mann ist einer der bedeutendsten Schrift-Entwerfer der Gegenwart, vielfach ausgezeichneter Gestalter und Professor in Amsterdam und Reading. Er ist in der ganzen Welt für seine humorvollen und kenntnisreichen Vorträge bekannt und er ist auf der Suche nach dem Leseverhalten des ganz normalen Lesers.
Wie nimmt er Schrift wahr, wie liest er, was irritiert ihn und was können Gestalter daraus lernen?
Gerard Unger begibt sich damit auf einen der wenigen relativ weißen Flecken der Landkarte des Wissens. Seltsamerweise gibt es wenig Forschung über das Leseverhalten.
Die vorliegenden Ergebnisse stellt Unger vor, ergänzt durch eigene Studien, Beobachtungen, Fragen und Denkanstöße. Und er bereichert die Grafikdesigndiskussion damit um ein Kriterium, das auch noch so »schöne« Gestaltung nicht ignorieren sollte: die Augen des Lesers!
»Wer sich auf dieses Buch einlässt, weiß am Ende mehr über die Gesetzmäßigkeiten im Umgang mit Typografie und Schrift, als viele Gestalter im Studium je lernen. Dabei muss man dises Buch nicht studieren, sondern man kann es einfach aufschlagen und darin lesen. Ein Spaziergang für Augen und Hirn – unterhaltsam, lehrreich und spannend« Erik Spiekermann
17 x 24 cm, ca. 214 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, viele Abb. und Beispiele
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Wie man’s liest
| € 28,03 |




