Frutiger Suchergebnisliste
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Welche Frutiger? Der große Schweizer Schriftentwerfer Adrian Frutiger (* 1928) schuf viele erfolgreiche Familien unterschiedlicher Stilrichtungen. Am bekanntesten ist die einst für den Flughafen »Charles de Gaulle« entwickelte Schrift, die seinen Namen trägt, Frutiger. Bekannt wurde er bereits 23 Jahre zuvor, mit der systematisch entwickelten Univers, erschienen 1954. Avenir war Frutigers Antwort auf Futura – weicher und harmonischer als das Original. Zum 100. Geburtstag seines Herausgebers erschien die Linotype Centennial, eine an die Century angelehnte neutrale Antiqua. Bei der gestaltung von Vectora ließ sich der Designer von den American Gothics inspirieren. OCR B ist eine maschinenlesbare Schrift, die auch dem menschlichen Auge gefällt. Glypha und Serifa sind zwei gut ausgebaute Slab-Serif-Familien. Die 1980 entworfene Icone orientiert sich an mittelalterliche Lapidaralphabete, wie man sie aus der Normandie oder Irland kennt. Die Ursprünge der eleganten Serif Versailles gehen auf die Latine-Schriften zurück: dreieckige Serifen, starker Kontrast. Bei der Meridian orientierte sich Frutiger an der Jenson von seinem großen Vorbild aus dem 16. Jhr. Apollo, Breughel, Didot, Egyptienne F, Iridium sind – zu Unrecht – weniger bekannte Textschriften von Frutiger, wie auch einige Display-Schriften mit historischer Anmutung. Wer so viele Schriften entwirft, beeinflusst Kollegen: inspiriert von A. Frutiger. |
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